Montag, 9. November 2009

Goa: Sonne, Strand, Meer, Pool, heile Welt (4.-8. November)

Nach 8 ½ Stunden Flug von Muenchen nach Mumbai sind wir gluecklich am Flughafen in Mumbai gelandet, um 1 Uhr Morgens. Unser Flieger nach Goa geht um 5 Uhr Morgens, so dass wir noch 4 Stunden am Domestic Airport haben, an dem es absolute nichts zu sehen und zu tun gibt. Aber auch diese 4 Stunden gehen vorbei und puenktlich um 6:20 frueh landen wir in Goa, wo wir von einem Fahrer des Resorts abgeholt werden. Unser 4-Sterne Resort, Dona Sylvia Beach Resort, haelt was es verspricht: Ein grosser Swimmingpool, schoene Anlage, super Essen, Zimmer im Bungalow style, alles sauber und das Personal ist unglaublich hilfsbereit und freundlich. Der Strand ist ein 11 km –Traum auf dem ausser uns maximal noch 15 Personen rumlaufen, von denen ca. 10 einheimische Verkaeuferinnen sind.

From Indien

From Faces of India

Den ersten Tag verbringen wir teils am Strand, teils am Pool, nur unterbrochen von drei Mahlzeiten.
Die Nacht schlafen wir wie die Toten bis wir von unserer Klimaanlage unsanft geweckt werden, die Geraeusche macht als wuerde sie demnaechst explodieren. Nachdem wir die ersten Funken spruehen sehen, beschliessen wir sie vorerst auszuschalten. Zum Glueck ist es inzwischen relative kuehl geworden und wir koennen auch mit Ventilator schlafen. Zumindest bis die streunenden Hunde, die es hier ueberall gibt, anfangen lauthals zu bellen.
Einigermassen erholt machen wir am naechsten Tag einen Ausflug nach Old Goa, Panaji und zu einem der wenigen Hindu Tempel.

From Indien

Da Goa lange portugisische Kolonie war, sind hier sehr viele Inder Christen und es gibt kaum beeindruckende Tempel. Auf dem Ausflug lernen wir ein sehr nettes Paerchen aus New-Dheli kennen, die zum einen sehr gluecklich sind und zum anderen eine arrangierte Ehe fuehren. Ein fuer uns erst einmal recht unverstaendliches Konzept aber in Indien in allen Schichten praktiziert und anerkannt. Zumindest fuer diese Beiden funktioniert es hervorragend. Nicht nur die Ehe ist arrangiert, sondern es ist auch ueblich, dass die Frau nach der Heirat zu den Schwiegereltern zieht (also zu ihrem Mann, der normalerweise noch zu Hause wohnt). Auch nicht das optimale Konzept fuer jeden. Wir gehen zweimal gemeinsaessen und erfahren einiges ueber Indien.
Unseren letzten Erholungstag verbringen wir am Strand. Nachdem ich den ganzen Tag im Wasser verbracht habe, erwischt mich doch am Schluss beim fotografieren im Wasser eine Feuerqualle am Bein! Zum Glueck vergeht der Schmerz nach den ersten 12 Stunden recht schnell. Morgen geht es auf nach Hampi, raus aus der beschuetzenden Resort-Blase und rein ins richtige Indien.

Dienstag, 13. Januar 2009

Urlaub 2008/09 - Das Kontrastprogramm oder Die Odyssee

05.12.2008 - 03.01.2009 Punta Cana/Innsbruck

"Nichts ist sicher bis es nicht Vergangenheit ist". Dieser Spruch hat sich für uns und unsere Urlaubspläne dieses Jahr absolut bewahrheitet. Seit einem Jahr haben wir unseren Urlaub 2008 geplant. Wir haben alles organisiert, so dass wir unseren gesamten Jahresurlaub auf ein Mal nehmen konnten, um dann 5 Wochen durch Vietnam und Thailand zu reisen. Am 29. November soll es losgehen. Das Hotel in Thailand in Koh Phangan, Hin- und Rückflug nach Bangkok, Flüge von Bangkok nach Hanoi und von Saigon nach Bangkok und von Bangkok nach Surat Thani sind gebucht. Alles wunderbar. Die erste unüberwindbare Hürde stellt die Vietnamesische Botschaft dar. Wir müssen beide ein Visum beantragen und stellen zu unserem Leidwesen fest, dass wir 130 € zahlen müssen und das Visum nur bei der Botschaft in Berlin erhältlich ist, die leider keinerlei Bankkonto besitzen, auf das man die Visagebühr überweisen könnte. Aber auf Nachfrage versichert man uns, dass wir problemlos den Antrag mit Bargeld als Einschreiben an die Botschaft schicken kann, das machen fast alle so. Ganz tolle Idee!!! Zwei Tage nachdem wir alles abgeschickt haben, ruft ein Mitarbeiter der Botschaft an, um uns mitzuteilen: "Antrag da, Geld nicht! Kein Problem bitte nochmal 130€ schicken. Post hat geklaut." Also beschließen wir diesen Verbrechern nicht noch mehr Geld zu geben und planen stattdessen unsere Reiseroute um, Laos soll auch sehr schön sein.
Am 24. November überschlagen sich die Ereignisse in Thailand. Demonstranten besetzen den Flughafen in Bangkok und legen den gesamten Flugverkehr lahm. Was tun? Bis zum 27. hoffen wir, dass die Unruhen sich auflösen und unser Flug geht. Dann bekommen wir die Info von unserer Fluggesellschaft, dass unser Flug gestrichen ist und sie nicht wissen, wann der nächste gehen wird. Wir stornieren unser Ticket und suchen nach Alternativen, was nicht so einfach ist, angesichts der Tatsache, dass unser Urlaub in 3 Tagen anfangen soll. Aber alles halb so schlimm. Alice schlägt vor nach Mexico zu fliegen, da ist es auch schön warm und es gibt einiges anzusehen. Wir suchen nach Flügen und finden einen halbwegs bezahlbaren Flug für den 29. von München nach Mexico City über Philadelphia. Glücklich und zufrieden buchen wir und freuen uns auf Mexico. Unsere Freude hält genau 4 Stunden an, bis Alice mit Christa telefoniert, die vor zwei Monaten in den USA war und meint, dass Alice ein Transitvisum für Philadelphia braucht. Die amerikanische Botschaft bestätigt dies und schlägt vor, dass wir in Frankfurt vorbeikommen und eine Antrag machen. der würde auch nur 3-6 Wochen dauern. Für ein Visum, damit Alice von einem Flugzeug ins nächste steigen darf!!! Das kommt natürlich nicht in Frage und wir stornieren direkt wieder unsere Tickets. Langsam bekommen wir schlechte Laune. Es gibt keinen bezahlbaren Flug nach Mexico. Wir planen wieder um. Die einzige Möglichkeit, die wir finden sind drei Wochen Dominikanische Republik, All Inclusive. Es könnte schlimmer sein. Und, da wir am 27. Dezember zurück sind, können wir direkt danach nach Innsbruck zum Skifahren gehen und uns mit einer Gruppe von 23 Rumänen treffen und Sylvester zusammen feiern. Also ein richtiges Kontrastprogramm. Alles in allem doch noch eine richtig gute Zeit aber seht selber:

Punta Cana, Dominikanische Republik:


Innsbruck, Österreich:


Nur der Temperaturunterschied von 50 Grad macht uns etwas zu schaffen!!!

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Verliebt, verlobt...

25.10.2008 München





Wir haben's getan, zum allerersten Mal!!! Was viele wohl schon zu unserer Weltreise erwartet hatten, ist jetzt Wirklichkeit geworden. Wir haben uns tatsächlich verlobt! Vorangegangen war eine (zumindest für mich) aufregende Vorbereitungszeit, da es nicht nur ein "normaler" Antrag werden sollte, sondern gleichzeitig auch eine richtige Überraschungs-Verlobungsfeier mit allen unseren Freunden und unseren Eltern. Und das zu organisieren war gar nicht so einfach, schließlich mussten unsere Freunde teilweise von recht weit her anreisen. Christa aus London, Ali und Alice' Eltern aus Rumänien, Christie und Alina aus Mannheim, Sören und Julia aus Düsseldorf, Itsche aus Karlsruhe, Andre aus Mainz und natürlich Juli aus Los Angeles! Dazu musste Essen, Trinken, das restliche Tagesprogramm, verschiedenste Unterkünfte und natürlich der Verlobungsring organisiert werden. Sandra, eine alte Freundin aus der Heimat, hat sich bereits im Sommer bereit erklärt, den Ring zu entwerfen und nach meinen Wünschen anzufertigen. Nach diversen geheimen Absprachen und Mails stand ca. 1 Monat vor der Verlobung der Entwurf für den Ring. Wir mussten nur noch auf die Steine warten und schon konnte Sandra loslegen. Leider meinte es das Schicksal nicht so gut mit ihr und mir. Eine Woche vor der Verlobung bekam ich Freitags morgens einen Anruf von Matze (Sandra's Mann) der mir mitteilte, dass Sandra leider seit einer Woche bereits im Krankenhaus liegt, da sie sich den Daumen! abgeschnitten hat und, dass der Ring eventuell nicht fertig sei. Ein befreundeter Goldschmied würde ihn fertig machen, wisse aber leider noch nicht, ob das bis zur Verlobung noch klappen würde. Was also tun? Matze versprach mir, sich auf jeden Fall noch vor der Verlobung bei mir zu melden, um mir mitzuteilen, wie es aussieht. Das war ein langes Wochenende für mich!!! Am Dienstag dann Entwarnung, der Ring wird fertig! Eine kleine Aufregung, genau das was man vor einem Heiratsantrag gebrauchen kann.

Aber irgendwie hat dann doch alles geklappt und der Tag war fast perfekt durchgeplant. Aber wie hat ein kluger Mann mal gesagt: Es gibt keine perfekten Pläne nur perfekte Absichten.




Mein Plan für den Tag:

9:30 Uhr: Aufstehen
10:30-11:30 Uhr: Frühstücken im Faun
12:00-17:15 Uhr: Entspannen im Altira Spa des Sheraton Grand Hotels
17:45-18:30 Uhr: Umziehen zu Hause
18:30-19:00 Uhr: Die Wohnung steht leer, Maria und erste Gäste kommen und bereiten Wohnung für Überraschungsparty vor
18:30-19:00 Uhr: Heiratsantrag bei "unserem" Pavillon an der Universität
19:15 Uhr: Ankunft in Wohnung und Beginn der Überraschungsparty!

Soweit der Plan...

Die Realität: Bis zum Ende unseres Aufenthalts im Altira Spa läuft alles perfekt. Wir sind total entspannt. Leider sind wir so entspannt, dass wir zu spät loskommen und erst um 18:00 Uhr zu Hause ankommen. Ich weiß ja, dass bereits um 18:30 Uhr Maria kommen wird, um die Wohnung für die Party vorzubereiten!!! Und 30 min. sind verdammt knapp, damit meine Alice fertig ist zum Ausgehen. 18:10 Uhr: Alice ist fast angezogen und ruft mir gutgelaunt zu, dass sie höchstens noch 15 Minuten braucht. 18:15 Uhr Alice ist bereits im Badezimmer und meint, dass sie höchstens noch 15 Minuten braucht. Ich fange an zu schwitzen. 18:18 Uhr: Ich warte komplett angezogen darauf, dass Alice aus dem Bad kommt. Sie versichert mir, dass sie in 15 Minuten fertig ist. Ich kämpfe gegen erste Schwindelanfälle. 18:20 Uhr: Es klingelt! Und Alice geht an die Sprechanlage! Und macht auf! Und meint, es ist eine Überraschung für mich und ich solle mal nachschauen! Ich renne die Treppen runter und wer steht da? Mein alter Freund Sören, der eventuell das erste Mal in seinem Leben zu früh dran ist. Leicht in Panik schicke ich ihn und seine Frau wieder weg und überlege mir auf dem Weg zurück in die Wohnung, was für eine Ausrede ich Alice erzählen kann, dass Sören aus Düsseldorf bei uns klingelt. 18:23 Uhr: Alice ist fertig! Puh! Ich nehme sie bei der Hand, prüfe mit der anderen, ob ich den Ring habe und zerre sie aus der Wohnung. Auf dem Weg erkläre ich ihr, dass Sören seinen Bruder in München besucht und sich kurz mit uns treffen wollte. Aber weil so viel noch geplant ist, werden wir uns erst später kurz mit ihm treffen. Alice glaubt mir tatsächlich (wie sich später herausstellt, hatte sie Sören eine Woche vorher angerufen um ihn zu einer Überraschungs-Geburtstagsparty für mich einzuladen und deshalb ging sie davon aus, dass Sören einfach eine Woche zu früh nach München gekommen war). Auf dem Weg zum Taxistand sehe ich die nächste Katastrophe nahen, Jule und Sandra kommen uns komplett aufgebretzelt entgegen. Mir bleibt nichts anderes übrig als Alice leidenschaftlich zu küssen (da macht sie die Augen zu) und zu hoffen, dass Jule und Sandra uns sehen und sich verstecken. Toller Plan. 1 Minute später laufen Jule und Sandra quasi in uns hinein. Zum Glück reagiert Jule wie immer spontan und frech auf die Frage, was sie hier machen, mit: "Wie was machen wir hier? Was macht ihr denn hier?" Was Alice zu der korrekten Antwort führt "Wir wohnen hier!". Zum Glück scheint Alice zu diesem Zeitpunkt überhaupt nichts zu ahnen und meint nur, dass wir uns ja demnächst sehen aber wir leider gleich weiter müssen. Zumindest merkt sie, dass ich etwas unruhig bin. Im Taxi bete ich, dass wir nicht noch weitere Freunde von uns auf dem Weg treffen.
Bei der Uni angekommen, laufen wir zu dem Pavillon, bei dem alles angefangen hat. Hier haben wir uns das erste Mal eingestanden, dass wir mehr als nur freundschaftliche Gefühle füreinander hegen. Und deshalb soll dies auch der Platz sein, an dem wir den nächsten Schritt tun. Bei Kerzenlicht und Champagner ist es dann soweit. Ich mache meiner wunderbaren, einzigartigen Alice eine Liebeserklärung, gehe in die Knie, hole den Ring heraus und frage sie, ob sie meine Frau werden will. Ein perfekter Moment, ich bin nur leicht irritiert, von dem Bauarbeiter der fluchend nach irgendeinem Werkzeug sucht, dass er offensichtlich in seinem angetrunkenem Zustand verloren hat. Aber dafür ertönen direkt nachdem Alice "ja" sagt, aus einem der nahegelegenen Zimmer kirchliche Orgelklänge. Alice ist sprachlos, auch nachdem ich ihr versichere, dass das nicht geplant war.

19:15 Uhr: Wir fahren zurück zur Wohnung. Ich habe Alice erzählt, dass Sören und Julia Bescheid wissen und, da sie eh da sind, kommen sie kurz vorbei, damit wir anstoßen können. Ich bete, dass alle Freunde inzwischen da sind und Alice nichts bemerkt. Und tatsächlich, dieses Mal passt alles. Wir betreten die Wohnung. Alice zieht sich ihre Schuhe aus und macht sich auf den Weg zur Toilette. Ich nehme sie an die Hand und führe sie stattdessen ins Wohnzimmer wo unsere Freunde und Eltern warten. Und dann fängt das Geschrei an. Zuerst entdeckt Alice ihre Eltern und fällt ihrer Mutter schreiend um den Hals. Dann sieht sie ihre Freunde aus Rumänien, dann Christa aus London, dann Juli aus Los Angeles... Das Geschrei hört für mindestens eine halbe Stunde nicht auf. Zum Glück habe ich unsere Nachbarn vorgewarnt!

Dann fängt die Party an, in deren Verlauf ich sicher zwanzigmal erzählen muss, wie der Tag abgelaufen ist. Und dabei will ich nur essen und ein kühles Bier!

Eine rundum gelungene Überraschung und Verlobung und ein unvergesslicher Tag für Alice und mich. Danke an alle unsere Freunde, dass ihr dabei wart und diesen besonderen Moment mit uns geteilt habt!




Die Bilder gibts natürlich auch in unserem Webalbum unter:
Verlobungsfeier 25.10.2008

Sonntag, 6. Januar 2008

2007-ein wunderschönes Jahr geht zu Ende

Das Jahr 2007 ist vorbei und wir haben es gebührend verabschiedet! Mit ein paar super Tagen in London zusammen mit Christa, Julie, Clint und Ed (wenn auch nur für einen Abend). Am 28. haben wir nochmal unser Around-the-World-Ticket rausgekramt und sind zum Flughafen nach Salzburg gefahren. Von dort aus gings nach Gatwick, London, mit dem Expresszug in die Innenstadt (15,90 Pfund!!!) und dann weiter mit der U-Bahn zu Christas Wohnung um die Ecke von der Liverpool Street. Kaum bei der Wohnung angekommen erwartet uns schon die erste Überraschung. Wir können die Tür nicht öffnen. Christa hat uns zwar die Schlüssel für das Haus und für das obere Wohnungstürschloss geschickt aber nicht den für das untere Schloß! Nach einen kurzen Telefonat mit Christa stellt sich heraus, dass ihre Mitbewohnerin wohl ausnahmsweise das untere Schloß zugesperrt hat, obwohl niemand sonst jemals da abgeschlossen hatte. Zu unserem Glück ist Christa bereits in London und verspricht uns nach der Arbeit so schnell als möglich nach Hause zu kommen. Nach verschiedenen Versuchen, die Tür doch noch aufzubekommen (Hand durch den Briefkastenschlitz, mit Taschenlampe reinleuchten, mit Pinzette das Schloß knacken, etc.) geben wir auf und ruhen uns erst mal im Flur aus.



Wir beschließen erst mal was essen zu gehen und uns im Restaurant mit Julie und Clint zu treffen, die schon morgens angekommen sind und sich in einem Hotel um die Ecke aufs Ohr gehauen haben. Die erste Begegnung verläuft schon mal recht stürmisch. Julie sieht Alice, rennt auf sie zu, rutscht aus und segelt geradewegs unter den Tisch. Ich werde etwas zurückhaltender begrüßt. Danach heißt es erstmal sich gegenseitig updaten über so ziemlich alles was man sich vorstellen kann (Freunde, Job, Eltern, gemeinsame frühere Bekannnte und Freunde, etc.). Christa kommt ein paar Stunden später aus der Arbeit und wir können endlich in die Wohnung. Den Rest des Abends verbringen wir damit über so ziemlich alles zu reden was man sich vorstellen kann (Freunde, Job, Eltern, gemeinsame frühere Bekannnte und Freunde, komische Spitznamen von Freunden und Bekannten, etc.).

Samstag 29.12.2008

Am nächsten Morgen plündern wir erst mal zusammen den Tesco um die Ecke, bevor wir uns ein üppiges Frühstück gönnen. Danach gehts auf Sightseeing Tour. Zuerst zu Big Ben und dem gegenüberliegenden London-Eye.







dann weiter zu Westminster Abbey, die leider schon zu hat



House of Parliament



und Buckingham Palace



bei dem Julie und Alice ihr schauspielerisches Talent beweisen und typische Szenen aus dem Leben einer Queen nachstellen:

1. "off with the head":


2. "rise a knight":



Den ganzen Weg über wird natürlich gequatscht über Freunde, Job, Eltern, gemeinsame frühere Bekannnte und Freunde, komische Spitznamen von Freunden und Bekannten, etc. und jede Menge gelacht.





Nach einem weiteren kleinen Fußmarsch erreichen wir schließlich Picadilly Circus



von wo aus wir gemütlich nach Chinatown schlendern, um uns in einem der hundert Chinarestaurants den Bauch vollzuschlagen.
Völlig fertig treffen wir uns mit Christa in ihrer Wohung und verbringen den Rest des Abends damit über so ziemlich alles zu reden was man sich vorstellen kann (Freunde, Job, Eltern, gemeinsame frühere Bekannnte und Freunde, komische Spitznamen von Freunden und Bekannten, etc.).

Sonntag 30.12.2007

Der nächste Tag beginnt etwas später, da wir total verschlafen. nach einem ausgiebigen FGrühstück müssen wir leider feststellen, dass es draussen schon wieder dunkel geworden ist und die meisten Touristenattraktionen bereits geschlossen sind. Zum Glück hat die Tate Modern Gallery noch offen. Wir machen uns also auf den Weg unterbrochen von einem kurzen Aufenthalt bei Starbucks, wo Alice den wohl kleinsten Kaffee der Welt kauft.



Endlich angekommen bei der Tate Modern haben wir noch genau 1 1/2 Stunden Zeit uns das Museum anzuschauen. Völlig verwirrt von so viel moderner Kunst verlassen wir die Tate und genießen London bei Nacht:

Der Blick über die Themse zur Millenium Bridge und St. Pauls



London Bridge



und noch mal St. Pauls ohne Bridge



Wir beschließen in Soho essen zu gehen und finden ein nettes Italienisches Restaurant. Christa kommt auch etwas später nach und die Mädels schlemmen Nachtisch.



Vollgefressen fahren wir zur Liverpools Street. Da unser Wunschziel der Pup "Dirty Dicks" geschlossen hat (wahrscheinlich weil er gereinigt werden muss) gehen wir nach Hause und verbringen den Abend wie üblich mit damit über so ziemlich alles zu reden...

Montag 31.12.2007

Am nächsten Morgen verschlafen wir wieder, so dass wir London erneut nur bei Dunkelheit genießen können. Nach einem kurzen Abstecher zu den Spitalfields Markets direkt hinter Christas Wohnung fahren wir nach Kensington, wo wir Ed und Christa treffen. Nach einem gemütlichen Spaziergang durch die Kensington Gardens fahren wir zurück zu Christas Wohnung, um uns für Sylvester fertig zu machen. Natürlich mit gehörig Verspätung geht es los zu dem Restaurant. Wir halten ein Taxi an und erwischen den lustigsten und perversesten Taxifahrer von ganz London: ! Die Fahrt dauert eine Ewigkeit, da die Innenstadt von London in der Sylvesternacht für Autos gesperrt ist und wir deshalb einen riesen Bogen machen müssen. Macht aber nichts, da uns unser Fahrer vorzüglich unterhält.

Angekommen im Restaurant (ca. 22:30h) beschließen wir in aller Ruhe zu essen und im Restaurant das neue Jahr zu begrüßen, da wir es auf keinen Fall bis um Mitternacht zu einer Brücke auf der Themse schaffen. Das Essen, der Wein, die Leute, und vor allem der Nachtisch sind hervorragend, so dass es ein richtig lustiger Abend wird.



Dieser Nachtischwagen wurde komplett vernichtet von unseren Damen:




Nach diesem Gelage beschließen wir doch noch in die Stadt zu fahren und in einen Club zu gehen. Dummerweise verlangen die Clubs rund um Picadilly Circus zwischen 40 und 60 Pfund Eintritt so dass wir dankend verzichten und uns auf den Weg nach Hause machen. Leider sind alle U-Bahn-Eingänge völlig überfüllt, so dass wir beschließen zur nächsten Station zu laufen. Die Strassen sind überfüllt mit Engländern überwiegend pakistanischer oder indischer Herkunft, die anscheinend alle in keinen Club reingelassen wurden. Nach zwei weiteren überfüllten Stationen finden wir glücklicherweise in Covent Garden einen Pub, der keinen Eintritt verlangt und in dem es Platz gibt so dass wir da gemütlich weiterfeiern können. Um 4 uhr morgens leeren sich die Stationen langsam und wir kommen wohlbehalten in Christas Wohnung an.

Dienstag 01.01.2008

Das neue Jahr ist da und wir haben schon den ersten Tag fast verschlafen, Na das fängt ja gut an! Da eh die meisten Touristenattraktionen zu haben, beschließen wir ausnahmsweise was ganz vornehmes zu machen: High Tea im "Georgian Restaurant" im Harrods! Na viel englischer wirds ja nicht mehr. Natürlich kommen wir viel zu spät los und müssen durch den halben Harrods rennen, um noch unseren Aftrenoon Tea genießen zu können. Aber irgendwie schaffen wir es durch die Kinderabteilung zu rennen ohne ein einziges Kind zu verletzen und kommen rechtzeitig an um ganz gesittet Platz nehmen zu dürfen. der Spaß ist zwar nicht ganz billig aber es lohnt sich auf jeden Fall. Unsere Damen genießen ihren Tee auf ihre einzigartige Art



und natürlich noch viel mehr die Schnittchen und den Nachtisch der zum Tee serviert wird







Nachdem wir uns den Bauch vollgeschlagen haben, verbringeb wir noch ein paar Stunden im Harrods wo es wirklich so ziemlich alles gibt, inklusive einiger Damen, die anscheinend genausoviel Geld wie schlechten Geschmack haben



und natürlich schauen wir auch bei den richtig teuren Sachen vorbei



bevor wir nach einem kurzen Abstecher in die Souvenirabteilung



mal wieder was essen gehen im Wagamamma um die Ecke



bevor wir einen letzten Abend bei Christa mit Quatschen verbringen.

Tja und dann ist es schon wieder vorbei. Die Tage in London waren wunderschön, voller guter und lustiger Gespräche, Essen, Desserts, Spaß, Desserts und auch dem einen oder anderen Nachtisch!

Für Alice und mich geht damit auch unsere Weltreise endgültig zu Ende. Unser letzter Flug ist London Heathrow nach München. Wieder zu Hause bleibt uns nur die Erkenntnis, dass es verdammt schwer werden wird, das vergangene Jahr zu toppen!

Montag, 3. September 2007

Beijing, im Herzen des roten Drachen!

Am 23. August ging unser Flieger nach Beijing. Nach all den positiven Erfahrungen in Asien sind wir schon recht gespannt auf die die Hauptstadt von China. Angekommen in Beijing machen wir schon unsere ersten negativen Erfahrungen. Am Flughafen gibt es tatsaechlich kein Tourist Office. Es gibt nur private Agenturen, die einem Touren und Hotels andrehen wollen. Als wir einen Menschen bei der Gepaeckaufbewahrung fragen, ob er fuer uns bei dem Hostel, in dem wir gerne uebernachten wollen, anrufen kann um zu fragen, ob ein Zimmer frei ist, ist der erst ganz freundlich und ruft direkt fuer uns an. Allerdings sagt er uns, dass kein Zimmer frei ist und er aber auch Hotels vermittelt. Als wir dankend abwinken ist er schon nicht mehr so freundlich. Wir beschliessen uns eine Telefonkarte zu kaufen, um selber bei dem Hostel anzurufen. Und tatsaechlich, das Hostel hat mehrere Zimmer frei, kein Problem. Anscheinend muessen wir uns hier darauf einstellen, dass man uns bescheissen will. Beim Airportbus machen wir die naechste nette Erfahrung. Nachdem wir dem Fahrer erklaert haben, wohin wir wollen und er uns erklaert hat, wo wir aussteigen muessen, verstauen wir unsere Rucksaecke in dem Stauraum des Busses. Der Fahrer schaut gemuetlich zu und erklaert dann, dass wir unseren Kleidersack (eine weitere Errungenschaft aus Bangkok) im Bus auf den ersten Sitz legen sollen. Zu unseren Rucksaecken sagt er allerdings nichts. Angekommen bei der Station, bei der wir aussteigen muessen, erklaert uns der Fahrer, dass wir zwar aussteigen koennen aber unsere Rucksaecke erst an der Endstation ausgeladen werden. Na so eine Ueberraschung! Also fahren wir noch eine Station weiter und steigen dann aus. An der Haltestelle warten schon lauter kleine chinesische Rikschafahrer, die einen kleinen klapprigen Anhaenger an ihr Fahrrad geschnallt haben und uns auffordern, bei Ihnen einzusteigen. Als wir freundlich ablehnen, da wir auf keinen Fall mit unserem Gepaeck bei ihm draufpassen (abgesehen davon, dass wir inzwischen allein 40 Kg Gepaeck haben) reagiert der Fahrer recht ungehalten und faengt an uns zu beschimpfen. Als wir dann ein Taxi anhalten und unser Gepaeck einladen, faengt der Rikschafahrer auch prompt an den Taxifahrer zu beschimpfen. Na dass kann ja heiter werden! Heil bei unserem Hostel angekommen, checken wir ein und beschliessen eine Kleinigkeit Essen zu gehen. Da es schon recht spaet ist, hat nur noch ein kleines Restaurant in der Strasse des Hostels offen, dass damit wirbt, eine englische Karte zu haben. Da die Bedienung mich allerdings fuer einen Chinesen haelt bekommen wir erstmal eine chinesische Karte, die aus ca. 20 Seiten besteht. Auf Nachfrage wirft sie uns dann aber doch das englische Menue hin. Das besteht dagegen nur aus einer einzigen Seite auf der 6 Gerichte stehen. Wir bestellen Nudeln mit Gemuese und Huehnchen, die auch tatsaechlich kaum essbar sind. Tja, soweit so schlecht. Dafuer ist unser Zimmer sehr gut, mit Klimaanlage!

Am naechsten Tag machen wir uns auf den Weg, um Beijing zu erkunden. Fuer den ersten Tag haben wir uns den "Temple of Heaven" vorgenommen, sowie den Pearl Market, damit wir einen ersten Eindruck von den Shoppingmoeglichkeiten in Beijing bekommen. Der Tempel ist eine ziemlich grosse Anlage auf der mehrere Gebaeude stehen, die zeremoniellen Zwecken gedient haben. Hauptattraktion ist eine Pagode auf einer dreistoeckigen Terasse.







Wie alles in Beijing ist es auch hier ziemlich ueberlaufen aber so ist das halt in einem Land mit ca. 1,3 Milliarden Buergern und in einer Stadt, mit ca. 15 Millionen Einwohnern, richtig allein ist man hier wohl nie!

Von Tempel aus wollen wir danach zum Pearl Market fahren. Eine Distanz, die mit dem Auto ca. 5 Minuten dauert. Die Taxifahrer vor der Tempelanlage verlangen einen astronomischen Preis, der ca. 6 Mal so hoch ist, wie der reelle Fahrpreis. Zum verhandeln sind sie auch nicht bereit. Anscheinend gibt es genug dumme Touristen, die diese Mondpreise zahlen oder sie haben einfach keine Lust zu arbeiten. Also laufen wir ein paar hundert Meter weiter und fangen an Taxis anzuhalten. Die ersten drei winken allerdings ab, als sie merken, dass wir kein chinesisch sprechen. Vielleicht wissen sie auch einfach nicht, wohin wir wollen oder sie haben auch keine Lust zu arbeiten. Wer weiss. Das vierte Taxi erbarmt sich und faehrt uns die 5 Minuten zum Pearl Market. Verwoehnt von Bangkok und den freundlichen Thais sind wir erstmal etwas geschockt. Hier geht es doch ziemlich anders zu. Alle rufen durcheinander, die Verkaeufer ziehen einen am Arm zu sich und wedeln einem mit irgendwelchen Sachen vor der Nase rum. Wenn man tatsaechlich mal nach dem Preis fragt, bekommt man Preise genannt, die mindestens um das 10-fache zu hoch sind. Das Verhandeln stellt sich als ziemlich zaehe und langwierige Sache heraus. Waehrend man verhandelt wird man permanent festgehalten, damit man ja nicht auf die Idee kommt wegzugehen. Und falls man tatsaechlich den Endpreis nicht zahlen will, wird man teilweise ziemlich boesartig beschimpft. Die sprichwoertliche asiatische Hoeflichkeit scheint zumindest in Beijing waehrend der kulturellen Revolution abgeschafft worden sein. Dafuer sind einige Dinge hier echt billig, wobei gerade bei Kleidern die Qualitaet und vor allem der Stil manchmal sehr zu wuenschen uebrig laesst. Einige Dinge scheinen hier nur fuer Nicht-Asiaten gefertigt zu werden. Die meisten der T-Shirts und Pullis sind mir zumindest 3 Nummern zu gross. Offensichtlich sind sie hier vor allem uebergewichtige Langnasen gewohnt. Mit ein bisschen Suchen findet man allerdings doch das eine oder andere nette Stueck. Vor allem im Silk Market, dem anderen riesen Markt, den wir in den naechsten Tagen mehrmals besuchen.

Fuer den naechsten Tag haben wir eine Tour zur Chinesischen Mauer gebucht, bei der wir morgens um 6:00 Uhr zur Mauer fahren, dort 4 Stunden bleiben und dann wieder zurueck fahren. Obwohl die Tour ein wenig teurer ist, als andere, wird man tatsaechlich nur zur Mauer gebracht und wieder zurueck. Viele Touren beinhalten naemlich einen "kleinen, kostenlosen" Shoppingumweg. Was soviel heisst, dass man morgens abgeholt wird und dann erst mal zu einer Jadefabrik oder zu einem chinesischen Doktor gebracht wird, der einen dann untersucht (ob man will oder nicht) und einem mitteilt, das man verschiedenste Krankheiten hat, die sich natuerlich nur durch spezielle chinesische Medizin heilen laesst. Zum Glueck gibt es gerade diese, natuerlich sonst sehr schwer zu beschaffende Medizin zu absolut "vernuenftigen" Preisen dort zu kaufen.
Unsere Tour ist dagegen recht langweilig. Bis auf die Chinesische Mauer natuerlich. Zum Glueck sind wir so frueh losgefahren, so dass wir nicht die voll Mittagshitze abbekommen. Wir spazieren 3 Stunden auf der Mauer rum und schauen uns in Ruhe um.





Ein wirklich beeindruckendes Bauwerk, dass ziemlich gut zeigt, fuer was fuer groessenwahnsinnige und schwachsinnige Dinge Herrscher unglaublich viel Zeit, Geld und Menschenleben geopfert haben. Aber schiesslich laeuft man ja nicht alle Tage auf einem der neuen Weltwunder rum! Auf jeden Fall ein Erlebnis.

Der naechste Tag ist ganz dem Shopping verschrieben, da es den ganzen Tag regnet. Auch schoen, wenn man in Ruhe einkaufen gehen kann ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, dass man was anderes verpasst. Am Abend haben wir einen Besuch bei einer Show der Shaolin Moenche gebucht, die fuer ihre Kampfkunst bekannt sind. Oder zumindest wurde uns das versprochen. Tatsaechlich zeigen sie lediglich die Geschichte eines "Meisters" des Kung Fu. Eine recht krude, teilweise unfreiwilig komische Geschichte eines jungen Moenchs, der Kung Fu erlernen will, sich in eine Schaeferin verliebt und anscheinend dafuer bestraft wird und dann irgendwie ein Kung Fu Meister wird. Der Hoehepunkt ist eine Tanzeinlage mit kuenstlichem Regen, bei der die Frau an zwei Baendern um den tanzenden Kung Fu Meister herumschwingt! Nicht ganz das, was wir erwartet haben.







Nach diesem recht ernuechterndem Erlebnis beschliessen wir am naechsten Tag uns die verbotene Stadt anzuschauen. Bis vor gar nicht so langer Zeit waere die Strafe fuer das Betreten noch der direkte Tod gewesen, heutzutage werden einem nur noch 60 Yuan abverlangt. Da kann man sich echt nicht beschweren. Die verbotene Stadt haelt dann auch tatsaechlich das, was es verspricht. Wunderschoene Palaeste, eine parkaehnlich Anlage, beeindruckende Plaetze und representative Gebaeude.











Direkt hinter der verbotenen Stadt geht der Tian' anmen Platz los, der Platz des himmlischen Friedens auf dem 1989 die chineschische Demokratiebewegung blutig niedergeschlagen wurde. Offensichtlich wurde der Platz vorher so benannt.



Nach ein paar weiteren Stunden Shopping im Silk Market haben wir auch tatsaechlich unser Budget ausgeschoepft und die Grenze des zugelassenen Gepaecks ueberschritten.
Den letzten Abend verbringen wir bei einer recht unterhaltsamen Akrobatikshow.

Beijing hat leider eher einen negativen Eindruck hinterlassen. Vor allem die Unfreundlichkeit der Menschen hier hat uns doch sehr ueberrascht. Natuerlich darf man nicht vergessen, dass vielen Menschen hier unabhaengig von ihrer Qualifikation irgendwelche Arbeitsplaetze zugeteilt wurden und daher der Anreiz irgendwas zu tun, ziemlich gering ist. Deshalb sieht man auch recht viele Menschen am Arbeitsplatz schlafen und sowas wie Service ist hier halt noch ein Fremdwort. Zudem war es wohl bis vor kurzem normal, dass alle Menschen, die irgendwie was mit Touristen zu tun haben, darauf getrimmt wurden, dass es absolut ok ist, Touristen zu bescheissen, wie es nur geht. Offensichtlich hat sich diese Politik angesichts der ausstehenden Olympiade etwas geaendert aber bis die Freundlichkeit zurueck kommt, dauert es wohl noch etwas. Wir zumindest hatten hier das Gefuehl vor allem unerwuenscht oder im besten Fall Beute fuer die Menschen hier zu sein. Zumindest haben uns andere Touristen, die andere Teile des Landes bereist haben berichtet, dass ausserhalb von Beijing die Menschen wirklich sehr freundlich sind.

Am 29. August sind wir nach Budapest geflogen, wo wir uns mit den Eltern von Alice getroffen haben, um dann eine Zeit in Rumaenien zu verbringen.

Was wir uns kaum vorstellen konnten, als die Reise begonnen hat, wird langsam Wirklichkeit. Das Ende der Reise rueckt immer naeher. Als kleiner Trost bleibt uns zumindest, dass wir sicher mehr als ein paar Monate brauchen werden, um alle Eindruecke dieser Reise zu verarbeiten und die Erinnerung daran uns unser ganzes Leben erhalten bleiben wird. Ganz zu schweigen von der Zeit, die wir benoetigen werden, um die ca. 7000 Fotos zu sichten und zu sortieren!!!

Goodbye Thailand, Hello Beijing!

Die erholsamen Tage sind vorbei. Wir haben Koh Phangan schweren Herzens am 21. August verlassen gen Bangkok. Zum Glueck hat es zumindest am letzten Abend gewittert, so dass uns der Abschied nicht ganz so schwer gefallen ist. Die Zeit auf den Inseln war einfach unglaublich schoen und wir waren mit Sicherheit nicht das letzte Mal hier. Nicht so schoen war allerdings, dass es Alice am Morgen der Abfahrt auf einmal richtig schlecht war und sie sich das Essen vom Vortag noch mal durch den Kopf gehen lassen musste. Angesichts der Aussicht auf drei Stunden auf einem Schiff und anschliessenden 8 Stunden im Bus haben wir uns doch ein wenig Sorgen gemacht, wie sie die Reise nach Bangkok uebersteht. Zum Glueck hat sich ihr Magen kurz vor betreten des Schiffes einigermassen beruhigt, so dass der Rest der Reise problemlos verlief.
Angekommen in Bangkok haben wir in unserem alten Hostel eingecheckt, das leider nur noch ein Zimmer ohne Klimaanlage frei hatte. Und dann gings schon direkt zum Suam Lum Night Market zum Einkaufen bis um 23:00 Uhr. Die Nacht verlief allerdings weitgehend schlaflos, da unser Zimmer auch Nachts kein bisschen kuehler wurde und es irgendwie ca. 30 Grad heiss war. Wir fuehlen uns wie im Vorzimmer zur Hoelle, nur dass dort wahrscheinlich nicht auch noch schlechte Musik aus der Bar nebenan droehnt! Naja, jeder Nacht geht mal zu Ende und am naechsten Morgen koennen wir zum Glueck in ein Zimmer mit Klimaanlage wechseln.

Nach ausgiebigem Fruehstueck machen wir uns auf den Weg zu Bangkoks Shoppingparadies, dem "MBK". Eine Shoppingmall in der sich auf 6 Stockwerken ca. 2000 Shops befinden. Von Klamotten ueber Souvenirs, Handys, Taschen bis hin zu massgeschneiderten Anzuegen gibt es hier sprichwoertlich alles. Wir arbeiten uns langsam von unten nach oben und geben einen guten Teil unseres Shoppingbudgets aus. Vor allem Jeans sind hier superguenstig. In den Laeden gibt es die neuesten Modelle und Kuerzen ist im Preis auch schon drin. Alice kauft innerhalb einer Stunde sage und schreibe acht! Paar Jeans. Nach ca. 6 Stunden Shoppen machen wir eine Pause und fahren zurueck zum Hostel, um unsere Beute abzuliefern. Danach springen wir schon wieder in ein Taxi und fahren noch mal zum Nightmarket, um noch die eine oder andere Kleinigkeit einzukaufen. Man ist ja schliesslich nicht jeden Tag in Bangkok! Voellig "ausgeshoppt" fallen wir um 1 Uhr morgens ins Bett und freuen uns zumindest ein wenig auf unseren naechsten Stop: Beijing!

Sonntag, 12. August 2007

Thailand, Islands & Beaches

Koh Phangan, 12. August 2007

die Zeit verfliegt und wir sind schon wieder nur zu zweit unterwegs. Christa, unsere Reisegefaehrtin und Gastautorin hat uns vor ein paar Tagen gen Rumaenien verlassen und wir sind zum zweiten Mal auf Koh Phangan. Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse der letzten drei Wochen, seit wir aus Kambodscha wieder in Thailand angekommen sind.

Nach unserer leicht abenteuerlichen Reise durch Kambodscha sind wir heil und zufrieden wieder am 26. Juli in Bangkok angekommen. Am naechsten tag gings dann auch schon direkt weiter mit dem Flugzeug nach Surat Thani, der naechsten Stadt auf dem Festland bei koh Samui. Mit der Faehre sind wir dann nach Koh Samui uebergesetzt und haben unser Quartier in Hat Lamai aufgeschlagen. Leider war die auskunft unseres Reisefuehrers, dass Hat Lamai genauso schoen ist wie Chaweng voellig falsch. Zum Glueck ist hier alles recht nah beieinander, so dass wir die naechsten Tage in Chaweng verbracht und meist nur in Lamai geschlafen haben. Koh Samui war auf jeden Fall schon mal ein guter Auftakt fuer unseren Beach Urlaub. der Strand in Chaweng ist vielleicht nicht der allerschoenste in Thailand aber verglichen mit den meisten europaeischen Straenden ist er schon verdammt schoen.




Von Koh Samui aus sind wir am 30. Juli direkt mit der Faehre nach Koh Phangan gefahren. Dort angekommen mussten wir leider feststellen, dass unser Reisefuehrer diesmal recht hat und kurz vor der Full Moon Party (am 31. Juli) alles ca. 10 % teurer ist als normal und es tatsaechlich keine Zimmer mehr gibt. Mit etwas Glueck und endlosem Suchen konnten wir zwei halbwegs bezahlbare Zimmer finden. Der Strand hier ist genau das, was man sich so unter einem wunderschoenen Tropicstrand vorstellt. Weisser, feinkoerniger Sand, tuerkisblaues Wasser, Palmen, kleinere Wellen und ein paar Strandlokale. Viel besser kann es echt nicht sein.



Am naechsten Tag geniessen wir den Strand und die Sonne und bereiten uns mental auf die bevorstehende Full Moon Party vor. Die dann auch der Hammer ist! Wir haben keine Ahnung, woher auf einmal all die Menschen herkommen! Der Strand, die Strassen, die Bars, einfach alles ist ueberfuellt.



Anstatt "normaler" Coctails werden hier Minieimer mit Alkohol verkauft.





Die meisten Leute tanzen am Strand zu House oder Drum and Bass Musik.



Keine Ahnung, wie die Nacht vorbeizieht aber irgendwie ist es recht schnell 5 Uhr morgens und mir reichts und ich geh schlafen. Christa und Alice feiern noch ein wenig weiter und fallen dann auch voellig fertig ins Bett.
Den naechsten Tag verbringen wir hauptsaechlich im "Lazy House", ein Restaurant, das seinen Namen echt verdient hat. Die Bedienung ist unglaublich langsam aber es gibt Kissen und man kann sich hinlegen und auf einer Leinwand Filme schauen. Wir verstehen jetzt auch endlich, wieso es hier T-Shirts mit dem Aufdruck "Has anybody seen my shoes?" gibt. Alice hat wie so viele andere anscheinend auch, ihre Schuhe auf der Party am Strand verloren.

Wir bleiben noch zwei Tage auf Koh Phangan, bevor es weitergeht nach Koh Tao, eine Insel, die bekannt fuer ihre Tauchmoeglichkeiten ist. Leider sind hier auch die Preise etwas gehobener. Wir finden einen recht netten Bungalow in der Naehe des Strandes und machen es uns fuer ein paar Tage gemutlich. Unter anderem unternehmen wir einen tagesausflug zu einem weiteren Traumstrand



auf der anderen Seite der Insel und zu einer kleineren vorgelagerten Insel, vor der man super schnorcheln kann, was Christa und ich auch ausgiebig ausnutzen.









Tja und dann ist unsere Zeit zu dritt auch schon wieder vorbei. Christa war drei Wochen mit uns unterwegs. Vielen Dank fuer die super Zeit!

Alice und ich beschliessen, wieder nach Koh Phangan zurueckzufahren, da es da einfach etwas billiger ist und etwas mehr los. Die Ueberfahrt ist die Hoelle. Wir setzen mit einem "Expressboot" ueber, dass irgendwie nicht wirklich vertrauenserweckend aussieht. Das Meer ist recht unruhig, die Innenkabine des Schiffes ist auf ca. Kuehlschranktemperatur runtergekuehlt, so dass wir auf Deck bleiben muessen, wo das Meerwasser alle 5 Minuten alles nass macht. Nach der Ueberfahrt muessen wir uns erst mal ne Runde hinlegen und ausruhen, bevor wir wieder den Strand geniessen koennen. Die letzten Tage waren vor allem ereignislos und wunderschoen. Noch bleibt uns noch etwas Zeit das Leben hier zu geniessen, bevor wir zurueck nach Bangkok fahren und dann weiter nach Peking!