Unser Australien Abenteuer ist vorbei! Eine Reise der Superlativen. Wir haben dass einzige Lebewesen der Erde gesehen, dass man auch vom All aus sehen kann (Great Barrier Reef), die groesste Sandinsel der Welt (Fraser Island), den wohl bekanntesten Monolithen der Welt (Ayers Rock), eine der beruehmtesten Opern der Welt (Sydney Opera), witzige Tiere (Koalas, Kaenguruhs, riesige Spinnen, zwei der kleinsten Krokodile, Meeresschildkroeten, Unmengen von Fischen inkl. Nemo und den wohl weissesten Strand der Welt (Whitehaven Beach). Was soll man dazu noch sagen. Ja, wir sind begeistert und wir werden definitiv irgendwann wieder herkommen. Es gibt ja auch noch einiges zu sehen, die Westkueste, Tasmanien, Melbourne, etc.
G'Day Mate!!!
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Freitag, 15. Juni 2007
Donnerstag, 14. Juni 2007
Uluru and Kata Tjuta aka Ayers Rock and the Olgas
Yulara, 12. Juni 07
Wir sind im Outback angekommen! The red heart of Australia.Tatsaechlich ist es hier recht rot. Die Erde, der Sonnenuntergang und natuerlich Ayers Rock oder Uluru, wie ihn die Aborigines, die Anangu nennen. Nach unserer Ankunft am 10. juni in Yulara, dem Resort beim Ayers Rock, muessen wir erst mal eine Stunde schlafen und uns von dem Schock erholen, dass einfach alles hier draussen unglaublich teuer ist. Wo sonst bekommt man einen einfachen Burger, wir reden hier von Mc Donalds Groesse, fuer ca. 20 Dollar? Aber da es hier nicht so viel gibt, koennen sie es wohl machen. So funktioniert also Kapitalismus! Zum Glueck gibt es in unserem Hotel eine Gaestekueche, so dass wir uns drei Tage lang von Nudeln ernaehren koennen. Das kostet etwa dasselbe, wie ein Burger.
Nach unserem Mittagsschlaf fahren wir zum Sonnenuntergang zum Rock.


Ayers Rock, einer der groessten Monolithen der Welt, verfaerbt sich mit dem Sonnenuntergang. Ein einzigartiges Schauspiel. Kurz bevor die Sonne ganz verschwindet leuchtet er unglaublich intensiv rot. Auch die Tatsache, dass mit uns noch ca. 500 andere Touristen diesen Anblick geniessen, kann das Erlebnis nicht schmaelern. Uluru hat eine fast magische Ausstrahlung. Das erklaert, weshalb er fuer die Anangu ein heiliger Berg ist und grosse Bedeutung fuer das Leben und die Tradition hat. Wir beschliessen deshalb auch den Wunsch der Anangu zu folgen, den Monolith nicht zu besteigen.
Nach ein wenig Schlaf in der Nacht stehen wir um 5:15 Uhr morgens auf!!! Mit anderen voellig verschlafenen Touristen fahren wir zu Uluru, um uns den Sonnenaufgang anzuschauen. Leider koennen wir diesen Anblick nicht ganz geniessen, da wir einfach zum Umfallen muede sind.


Trotzdem sehr schoen und beeindruckend, wenngleich es natuerlich ein wenig wie der Sonnenuntergang in rueckwaerts ist. Danach besuchen wir das Cultural Center, in dem verschiedenes zu den Anangu, deren Braeuche und Geschichten, die mit Ayers Rock zu tun haben erklaert werden. Von dort aus laufen wir den Liru Walk zum Uluru und nehmen um 10:00 Uhr an einer kostenlosen Fuehrung mit einem Ranger teil. Wahrscheinlich das einzig kostenlose im Umkreis von 500 Kilometern aber immerhin. Die Rangerin ist sehr nett und super informiert. Wir laufen den Mala Walk entlang waehrend sie uns alles moeglich zu der Geschichte der Anangu, der Legende der Mala und der Entstehungsgeschichte des Rock erzaehlt. Jetzt wissen wir, dass die rote Farbe auf Eisenpartikel im Felsen zurueckzufuehren ist, die verrostet sind. Und das es einmal ein ganzes Gebirge gab, in etwa so hoch wie die Anden und dass Uluru und die Olgas quasi das einzige ist, das davon uebrig geblieben ist. Ausserdem erfahren wir, dass es Froesche gibt, die nur nach Regen aus dem Sand krabbeln und sich mit Wasser vollpumpen, bevor sie sich wieder im Sand eingraben. Die Anangu haben in Zeiten extremer Duerre diese Froesche ausgegraben und dann das Wasser aus ihnen rausgesaugt, bevor sie die Froesche verspeist haben. Na lecker! Aber was soll man machen, wenn der billigste Burger 20 Dollar kostet???
Nach dem Mittagessen (richtig geraten, es gab Nudeln) und einem Mittagsschlaf machen wir uns wieder auf den Weg zum Uluru, um ein wenig um ihn herum zu laufen. Auf jeden Fall empfehlenswert ist das Wasserloch, in das ein Wasserfall herunterstuerzt, wenn es regnet. Aber auch ohne Regen und ohne Wasserfall ist es sehr schoen hier.

Das einzig nervige sind die vielen Fliegen, die sich mit Vorliebe ins Gesicht setzen. Und wenn sie ganz lustig sind in die Ohren und die Nase krabbeln. die Einheimischen versichern uns aber, dass es momentan fast keine Fliegen gibt. Im Sommer soll es hier anscheinend unertraeglich sein ohne Fliegennetz auf dem Kopf. Nach einem weiteren Sonnenuntergang fahren wir zurueck zum Resort und essen zur Abwechslung eine Dosensuppe!

Als es dunkel wird sind unendlich viele Sterne zu sehen. Von dem Resort aus kann man sogar die Milchstrasse sehen! So ziemlich der schoenste Sternenhimmel, den man sich vorstellen kann.
Unseren letzten Tag im Outback verbringen wir mit einer Wanderung durch das Valley of the Winds bei Kata Tjuta, einer Ansammlung von Felsendomen, die aus demselben Gebirge entstanden sind, wie auch Uluru.

Die Wanderung dauert 3 Stunden und ist wunderschoen. Die Felsendome bilden eine bizarre Welt inmitten des doch eher tristen Outbacks. Im Valley ist es tatsaechlich recht windig und es gibt sogar einen kleinen Bach, um den herum sich lauter Pflanzen und Buesche draengen. Eine nette Abwechslung von der sonst recht kargen Vegetation.

Auf der Rueckfahrt von den Olgas machen wir ein letztes Mal Halt beim Ayers Rock, um uns den Sonnenuntergang anzuschauen. Diesen Anblick werden wir sobald nicht mehr vergessen. Zumindest ist das im Moment das Gefuehl. Aber wer weiss, bei den vielen Eindruecken und unglaublichen Dingen, die wir noch sehen werden, wird er vielleicht schon demnaechst wieder verdraengt. Am naechsten Tag geht es schon wieder weiter nach Sydney, unserer letzten Station in Australien, bevor wir nach Korea fliegen. Das heisst gleichzeitig, dass es vorbei sein wird mit einfacher Verstaendigung und damit, dass wir irgendwas lesen koennen (fairerweise muss man allerdings zugeben, dass wir bei dem Dialekt hier auch nicht immer alles verstanden haben).
Als wir beim resort ankommen, kriegen wir einen kleinen Schrecken, da unweit von uns ein Buschfeuer lodert. Aber die Einheimischen versichern uns, dass die verantworlichen wahrscheinlich alles im Griff haben und das Feuer mit Absicht gelegt wurde um die Vegetation zu erneuern. No Worries Mate!!!
Wir sind im Outback angekommen! The red heart of Australia.Tatsaechlich ist es hier recht rot. Die Erde, der Sonnenuntergang und natuerlich Ayers Rock oder Uluru, wie ihn die Aborigines, die Anangu nennen. Nach unserer Ankunft am 10. juni in Yulara, dem Resort beim Ayers Rock, muessen wir erst mal eine Stunde schlafen und uns von dem Schock erholen, dass einfach alles hier draussen unglaublich teuer ist. Wo sonst bekommt man einen einfachen Burger, wir reden hier von Mc Donalds Groesse, fuer ca. 20 Dollar? Aber da es hier nicht so viel gibt, koennen sie es wohl machen. So funktioniert also Kapitalismus! Zum Glueck gibt es in unserem Hotel eine Gaestekueche, so dass wir uns drei Tage lang von Nudeln ernaehren koennen. Das kostet etwa dasselbe, wie ein Burger.
Nach unserem Mittagsschlaf fahren wir zum Sonnenuntergang zum Rock.
Ayers Rock, einer der groessten Monolithen der Welt, verfaerbt sich mit dem Sonnenuntergang. Ein einzigartiges Schauspiel. Kurz bevor die Sonne ganz verschwindet leuchtet er unglaublich intensiv rot. Auch die Tatsache, dass mit uns noch ca. 500 andere Touristen diesen Anblick geniessen, kann das Erlebnis nicht schmaelern. Uluru hat eine fast magische Ausstrahlung. Das erklaert, weshalb er fuer die Anangu ein heiliger Berg ist und grosse Bedeutung fuer das Leben und die Tradition hat. Wir beschliessen deshalb auch den Wunsch der Anangu zu folgen, den Monolith nicht zu besteigen.
Nach ein wenig Schlaf in der Nacht stehen wir um 5:15 Uhr morgens auf!!! Mit anderen voellig verschlafenen Touristen fahren wir zu Uluru, um uns den Sonnenaufgang anzuschauen. Leider koennen wir diesen Anblick nicht ganz geniessen, da wir einfach zum Umfallen muede sind.
Trotzdem sehr schoen und beeindruckend, wenngleich es natuerlich ein wenig wie der Sonnenuntergang in rueckwaerts ist. Danach besuchen wir das Cultural Center, in dem verschiedenes zu den Anangu, deren Braeuche und Geschichten, die mit Ayers Rock zu tun haben erklaert werden. Von dort aus laufen wir den Liru Walk zum Uluru und nehmen um 10:00 Uhr an einer kostenlosen Fuehrung mit einem Ranger teil. Wahrscheinlich das einzig kostenlose im Umkreis von 500 Kilometern aber immerhin. Die Rangerin ist sehr nett und super informiert. Wir laufen den Mala Walk entlang waehrend sie uns alles moeglich zu der Geschichte der Anangu, der Legende der Mala und der Entstehungsgeschichte des Rock erzaehlt. Jetzt wissen wir, dass die rote Farbe auf Eisenpartikel im Felsen zurueckzufuehren ist, die verrostet sind. Und das es einmal ein ganzes Gebirge gab, in etwa so hoch wie die Anden und dass Uluru und die Olgas quasi das einzige ist, das davon uebrig geblieben ist. Ausserdem erfahren wir, dass es Froesche gibt, die nur nach Regen aus dem Sand krabbeln und sich mit Wasser vollpumpen, bevor sie sich wieder im Sand eingraben. Die Anangu haben in Zeiten extremer Duerre diese Froesche ausgegraben und dann das Wasser aus ihnen rausgesaugt, bevor sie die Froesche verspeist haben. Na lecker! Aber was soll man machen, wenn der billigste Burger 20 Dollar kostet???
Nach dem Mittagessen (richtig geraten, es gab Nudeln) und einem Mittagsschlaf machen wir uns wieder auf den Weg zum Uluru, um ein wenig um ihn herum zu laufen. Auf jeden Fall empfehlenswert ist das Wasserloch, in das ein Wasserfall herunterstuerzt, wenn es regnet. Aber auch ohne Regen und ohne Wasserfall ist es sehr schoen hier.
Das einzig nervige sind die vielen Fliegen, die sich mit Vorliebe ins Gesicht setzen. Und wenn sie ganz lustig sind in die Ohren und die Nase krabbeln. die Einheimischen versichern uns aber, dass es momentan fast keine Fliegen gibt. Im Sommer soll es hier anscheinend unertraeglich sein ohne Fliegennetz auf dem Kopf. Nach einem weiteren Sonnenuntergang fahren wir zurueck zum Resort und essen zur Abwechslung eine Dosensuppe!
Als es dunkel wird sind unendlich viele Sterne zu sehen. Von dem Resort aus kann man sogar die Milchstrasse sehen! So ziemlich der schoenste Sternenhimmel, den man sich vorstellen kann.
Unseren letzten Tag im Outback verbringen wir mit einer Wanderung durch das Valley of the Winds bei Kata Tjuta, einer Ansammlung von Felsendomen, die aus demselben Gebirge entstanden sind, wie auch Uluru.
Die Wanderung dauert 3 Stunden und ist wunderschoen. Die Felsendome bilden eine bizarre Welt inmitten des doch eher tristen Outbacks. Im Valley ist es tatsaechlich recht windig und es gibt sogar einen kleinen Bach, um den herum sich lauter Pflanzen und Buesche draengen. Eine nette Abwechslung von der sonst recht kargen Vegetation.
Auf der Rueckfahrt von den Olgas machen wir ein letztes Mal Halt beim Ayers Rock, um uns den Sonnenuntergang anzuschauen. Diesen Anblick werden wir sobald nicht mehr vergessen. Zumindest ist das im Moment das Gefuehl. Aber wer weiss, bei den vielen Eindruecken und unglaublichen Dingen, die wir noch sehen werden, wird er vielleicht schon demnaechst wieder verdraengt. Am naechsten Tag geht es schon wieder weiter nach Sydney, unserer letzten Station in Australien, bevor wir nach Korea fliegen. Das heisst gleichzeitig, dass es vorbei sein wird mit einfacher Verstaendigung und damit, dass wir irgendwas lesen koennen (fairerweise muss man allerdings zugeben, dass wir bei dem Dialekt hier auch nicht immer alles verstanden haben).
Als wir beim resort ankommen, kriegen wir einen kleinen Schrecken, da unweit von uns ein Buschfeuer lodert. Aber die Einheimischen versichern uns, dass die verantworlichen wahrscheinlich alles im Griff haben und das Feuer mit Absicht gelegt wurde um die Vegetation zu erneuern. No Worries Mate!!!
Brisbane-The Sunshine Capital
Brisbane, 09. Juni 07
Wieder erholt von unserem Surfkurs (vor allem von dem Muskelkater am naechsten Tag) haben wir Brisbane erreicht, die Hauptstadt des Sunshine States. Angeblich hat es hier die vergangenen ca. 500 Tagen nicht mehr richtig geregnet. Hier spricht man von einer der schlimmsten Duerren, die man hier jemals hatte. Duschen ist limitiert auf maximal 4 Minuten!!! Als wir ankommen, regnet es in Stroemen. Anscheinend ist die Duerre vorbei. Zumindest freuen sich die Einwohner von Brisbane.
Brisbane ist eine recht angenehme Stadt mit ca. 1.5 mio. Einwohnern, einem Fluss in der Mitte und einem schoenen Stadtbild. Am naechsten Tag laesst der Regen auch wieder nach und wir koennen die Stadt erkunden. Vom Rathaus angefangen bis hin zur South Bank auf der anderen Seite des Flusses laufen wir durch die Stadt und schauen uns alles Bedeutende an. Cathedral of St. Stephen,

Post Office, ANZAC-Square,

Das Casino, das House of Parliament, den botanischen Garten (in dem wir einen Kaffee zu uns nehmenm und Zeuge werden, wie ein Vogel sich im Sturzflug auf einen Teller am Nachbartisch stuerzt und mit dem Schnabel voller Pommes abhaut. Darauf beschliessen wir vielleicht doch woanders zu essen!), die Faehre, die uns zu South Bank bringt, die Bruecke zurueck zur anderen Seite und die Fussgaengerzone.

Nach unserem "Stadttag" machen wir am naechsten Tag einen Ausflug zum Daisy Hill Koala Park. Ser Park ist kein Zoo sondern ein wichtiger Lebensraum, fuer Koalas und andere Felltiere, wie z.B. Kanguruhs. In dem Center werden einem verschiedene Dinge zur Lebensweis von Koalas erklaert und es gibt sogar zwei Koalas, die in dem Center wohnen und die man streicheln kann.

Draussen im Park treffen wir mehrere Kanguruhs, die gemuetlich essen und sich kaum um die Besucher kuemmern. Ein Kanguruh ist allerdings besonders neugierig und schaut sich meine Kamera etwas genauer an.


Wir geniessen die paar ruhigeren Tage in Brisbane, bevor es dann weitergeht ins Outback, zum Ayers Rock. Wenn man bedenkt, dass ca. 96 % von Australien Outback ist, haben wir bisher verdammt wenig vom Land gesehen. Das muessen wir dringend nachholen!
Wieder erholt von unserem Surfkurs (vor allem von dem Muskelkater am naechsten Tag) haben wir Brisbane erreicht, die Hauptstadt des Sunshine States. Angeblich hat es hier die vergangenen ca. 500 Tagen nicht mehr richtig geregnet. Hier spricht man von einer der schlimmsten Duerren, die man hier jemals hatte. Duschen ist limitiert auf maximal 4 Minuten!!! Als wir ankommen, regnet es in Stroemen. Anscheinend ist die Duerre vorbei. Zumindest freuen sich die Einwohner von Brisbane.
Brisbane ist eine recht angenehme Stadt mit ca. 1.5 mio. Einwohnern, einem Fluss in der Mitte und einem schoenen Stadtbild. Am naechsten Tag laesst der Regen auch wieder nach und wir koennen die Stadt erkunden. Vom Rathaus angefangen bis hin zur South Bank auf der anderen Seite des Flusses laufen wir durch die Stadt und schauen uns alles Bedeutende an. Cathedral of St. Stephen,
Post Office, ANZAC-Square,
Das Casino, das House of Parliament, den botanischen Garten (in dem wir einen Kaffee zu uns nehmenm und Zeuge werden, wie ein Vogel sich im Sturzflug auf einen Teller am Nachbartisch stuerzt und mit dem Schnabel voller Pommes abhaut. Darauf beschliessen wir vielleicht doch woanders zu essen!), die Faehre, die uns zu South Bank bringt, die Bruecke zurueck zur anderen Seite und die Fussgaengerzone.
Nach unserem "Stadttag" machen wir am naechsten Tag einen Ausflug zum Daisy Hill Koala Park. Ser Park ist kein Zoo sondern ein wichtiger Lebensraum, fuer Koalas und andere Felltiere, wie z.B. Kanguruhs. In dem Center werden einem verschiedene Dinge zur Lebensweis von Koalas erklaert und es gibt sogar zwei Koalas, die in dem Center wohnen und die man streicheln kann.
Draussen im Park treffen wir mehrere Kanguruhs, die gemuetlich essen und sich kaum um die Besucher kuemmern. Ein Kanguruh ist allerdings besonders neugierig und schaut sich meine Kamera etwas genauer an.
Wir geniessen die paar ruhigeren Tage in Brisbane, bevor es dann weitergeht ins Outback, zum Ayers Rock. Wenn man bedenkt, dass ca. 96 % von Australien Outback ist, haben wir bisher verdammt wenig vom Land gesehen. Das muessen wir dringend nachholen!
Dienstag, 5. Juni 2007
Noosa - Riding the Waves!
Noosa, 05 Juni '07
Heute waren wir aktiv. Obwohl das Wetter weiterhin nicht gerade super ist, beschliessen wir einen Surfkurs zu machen. Schliesslich waere es eine Schande, in Australien zu sein und keine einzige Welle zu reiten. Um 1:30 Uhr mittags gehts los. der Regen hat eine Pause eingelegt und es klart etwas auf. Zusammen min 5 anderen werden wir in die Grundlagen des Surfens eingefuehrt. Nach 5 min Einfuehrung gehts auch schon ab ins Wasser. Unsere ersten Versuche sehen schon gar nicht schlecht aus. Wir bekommen ein Gefuehl fuer die Welle und das Board. Allerdings versuchen wir noch nicht aufzustehen. Nach weiteren 5 Minuten Instruktion, wie man am besten aufsteht und auch stehen bleibt, gehts zurueck ins Wasser. Und tatsaechlich, Alice entpuppt sich als Surf-Naturtalent!

Schon beim ersten Versuch steht sie auf und bleibt stehen. So was hat man ja noch nicht gesehen. Ich dagegen fall die ersten paar Mal noch ins Wasser, bevor ich auch endlich stehen kann.

Obwohl die Wellen nicht besonders hoch sind, ist es gar nicht so einfach, wie es aussieht,eine Welle zu surfen. Aber wir haben richtig viel Spass. Zwei Stunden lang reiten wir die Wellen und geniessen das Gefuehl auf einem Board zu stehen.



Ein tolles Erlebnis, dass wir hoffentlich irgendwann auf der Reise noch mal haben werden. Vielleicht koennen wir in thailand irgendwo nochmal ein paar Wellen nehmen! Morgen gehts weiter nach Brisbane und das wars dann das schon mit der Ostkueste.
Heute waren wir aktiv. Obwohl das Wetter weiterhin nicht gerade super ist, beschliessen wir einen Surfkurs zu machen. Schliesslich waere es eine Schande, in Australien zu sein und keine einzige Welle zu reiten. Um 1:30 Uhr mittags gehts los. der Regen hat eine Pause eingelegt und es klart etwas auf. Zusammen min 5 anderen werden wir in die Grundlagen des Surfens eingefuehrt. Nach 5 min Einfuehrung gehts auch schon ab ins Wasser. Unsere ersten Versuche sehen schon gar nicht schlecht aus. Wir bekommen ein Gefuehl fuer die Welle und das Board. Allerdings versuchen wir noch nicht aufzustehen. Nach weiteren 5 Minuten Instruktion, wie man am besten aufsteht und auch stehen bleibt, gehts zurueck ins Wasser. Und tatsaechlich, Alice entpuppt sich als Surf-Naturtalent!
Schon beim ersten Versuch steht sie auf und bleibt stehen. So was hat man ja noch nicht gesehen. Ich dagegen fall die ersten paar Mal noch ins Wasser, bevor ich auch endlich stehen kann.
Obwohl die Wellen nicht besonders hoch sind, ist es gar nicht so einfach, wie es aussieht,eine Welle zu surfen. Aber wir haben richtig viel Spass. Zwei Stunden lang reiten wir die Wellen und geniessen das Gefuehl auf einem Board zu stehen.
Ein tolles Erlebnis, dass wir hoffentlich irgendwann auf der Reise noch mal haben werden. Vielleicht koennen wir in thailand irgendwo nochmal ein paar Wellen nehmen! Morgen gehts weiter nach Brisbane und das wars dann das schon mit der Ostkueste.
Fraser Island
Hervey Bay, 03. Juni '07
Ziemlich durchnaesst und etwas muede sind wir heute von unserem Fraser Island Trip zurueckgekehrt. Zwei Tage haben wir auf der groessten Sandinsel der Welt verbracht. Nach langem Ueberlegen haben wir uns gegen eine Self-Drive Tour entschieden, bei der wir mit anderen 7-9 Leuten selber gefahren waeren und alles selber organisiert haetten und haben uns fuer eine Guided Tour entschieden, bei der alles organisiert wird und man in fest installierten Zelten schlaeft. Eine gute Wahl wie sich herausstellen sollte.
Am 2. Juni gehts morgens um 7:40 Uhr los (ich glaube wir sind noch nie so oft so frueh im Urlaub aufgestanden wie auf dieser Reise). Mit einem froschgruenen Allrad-Bus fuer 24 Personen fahren wir dann zusammen mit 15 anderen Urlaubern los. Mit der Faehre setzen wir ueber zu Fraser Island. Die Fahrt dauert ca. 50 Minuten. Dann sind wir am 'Hafen". Um genau zu sein, legt die Faehre eigentlich direkt am Strand an, von dem eine kleine Sandpiste ins Innere der Insel fuehrt. Wir muessen auf die andere Seite der Insel fahren. Schon hier sind wir froh, dass wir einen erfahrenen Fahrer haben, die Strasse ist Offroad pur. Unser Fahrer erzaehlt uns allerdings, dass die Strasse anscheinend vor kurzem neu bearbeitet wurde und absolut Spitzenklasse ist. Drei Tage vorher hat er anscheinend fast 3 Stunden gebraucht um die 15 Kilometer auf die andere Seite zurueckzulegen. Wir brauchen dagegen nur ca. 1 1/2 Stunden. Kurz bevor wir auf der anderen Seite ankommen, laesst uns der Fahrer aussteigen und wir machen einen kurzen Spaziergang durch den Regenwald. Nach Spaziergang und Lunch faengt es an leicht zu regnen. Unser erster Stop ist Eli Creek, der groesste Suesswasserfluss der Insel.

Leider ist es nicht besonders warm, so dass wir nicht wirklich ins Wasser wollen. Von da aus gehts weiter zum Maheeno Shipwreck. Eeinem Schiffswrack, dass 1970 hier gestrandet ist, da es dummerweise auf einen Cyklon getroffen ist. Dafuer ist es jetzt eine Touristenattraktion.

Der Regen wird leider immer staerker. Bei unserem naechsten Stop, Champagne Pools, angekommen, faengt es an richtig zu schuetten. Wir lassen uns nicht entmutigen. Die Pools sind sehr schoen, wir stellen uns vor, wie das alles bei Sonnenschein aussehen muss.

Unser naechster Halt ist Indian Head. Ein Aussichtspunkt von dem man oefters Haie, Mantas und manchmal auch Wale sehen. Inzwischen hat der Regen sintflutartige Ausmasse angenommen. Nur noch vier Leute beschliessen zu Indian Head hochzulaufen. Alice und ich laufen natuerlich auch hoch. Man ist ja nicht alle Tage auf Fraser Island. nach ca. 15 Minuten in stroemendem Regen sind wir bis auf die Unterhose nass, in unseren Schuehn steht das Wasser. Dafuer kann man von Indian Head aus aufgrund des Regens keine 10 Meter weit sehen. Na wunderbar!
Zum Glueck fahren wir danach zu unserem Camp wo wir die Nacht verbringen. Da gibt es feststehende Zelte wo man kochen und schlafen kann. Und einen Trockner, unsere Rettung! Wir schmeissen fast alles, was wir dabei haben rein. Wieder trocken essen wir zu abend und unterhalten uns mit einigen Leuten aus unserer Gruppe. Voellig fertig fallen wir um 22:00 Uhr ins Bett.
Um 6:30 ist die Nacht vorbei (wir muessen wirklich irgendwann mal ausschlafen!). nach dem Fruehstuck fahren wir zu Lake Wabby. Einem gruenen See, der zwischen einer riesen Sandduene und dem Regenwald liegt.


Auf halben Weg hoert es auf zu regnen, zumindest fuer 10 Minuten. Anscheinend musste der Himmel kurz Luft holen bevor er richtig loslegt. Es schuettet! Als wuerde man staendig einen Eimer Wasser ueber den Kopf geleert kriegen. Voellig durchnaesst kommen wir am See an. Da wir eh schon nass sind, beschlioessen wir diesmal baden zu gehen. Tatsaechlich ist es im Wasser waermer als draussen und genauso nass. Nach einer halben Stunde machen wir uns auf den Rueckweg. (Leider gib es keine Fotos von dem See, da es so geregnet hat, dass man die Kamera nicht herausholen konnte). Nach einem kurzen stop bei Coloured Sands fahren wir zum Mittagessen.

Der Regen hoert puenktlich zum Lunch auf. Sogar die Sonne scheint fuer einen kurzen Moment. Leider faengt der Regen direkt wieder an, als wir weiterfahren. Nach einem weiteren Spaziergang durch den Regenwald bei dem einige einen Blutegel abkriegen fahren wir zum Lake Birrabee. Einem wunderschoenen blauen See mit Strand aussenrum. Und tatsaechlich, fuer unseren letzten Stop hat der Regengott ein einsehen und schaltet den Regen ab. Nach Baden ist uns zwar nicht, wir haben genug Wasser abgekriegt, aber dir geniessen die Aussicht und stellen uns vor, wie wunderbar der See bei Sonne aussehen muss.


Dann gehts auch schon wieder zurueck mit der Faehre nach Hervey Bay.
Trotz des Regens ein sehr schoener Ausflug. Natuerlich waere alles noch schoener gewesen, wenn es nicht geregnet haette aber man kann eben nicht immer Glueck haben. Morgen geht es weiter nach Noosa eine Runde surfen!!!
Ziemlich durchnaesst und etwas muede sind wir heute von unserem Fraser Island Trip zurueckgekehrt. Zwei Tage haben wir auf der groessten Sandinsel der Welt verbracht. Nach langem Ueberlegen haben wir uns gegen eine Self-Drive Tour entschieden, bei der wir mit anderen 7-9 Leuten selber gefahren waeren und alles selber organisiert haetten und haben uns fuer eine Guided Tour entschieden, bei der alles organisiert wird und man in fest installierten Zelten schlaeft. Eine gute Wahl wie sich herausstellen sollte.
Am 2. Juni gehts morgens um 7:40 Uhr los (ich glaube wir sind noch nie so oft so frueh im Urlaub aufgestanden wie auf dieser Reise). Mit einem froschgruenen Allrad-Bus fuer 24 Personen fahren wir dann zusammen mit 15 anderen Urlaubern los. Mit der Faehre setzen wir ueber zu Fraser Island. Die Fahrt dauert ca. 50 Minuten. Dann sind wir am 'Hafen". Um genau zu sein, legt die Faehre eigentlich direkt am Strand an, von dem eine kleine Sandpiste ins Innere der Insel fuehrt. Wir muessen auf die andere Seite der Insel fahren. Schon hier sind wir froh, dass wir einen erfahrenen Fahrer haben, die Strasse ist Offroad pur. Unser Fahrer erzaehlt uns allerdings, dass die Strasse anscheinend vor kurzem neu bearbeitet wurde und absolut Spitzenklasse ist. Drei Tage vorher hat er anscheinend fast 3 Stunden gebraucht um die 15 Kilometer auf die andere Seite zurueckzulegen. Wir brauchen dagegen nur ca. 1 1/2 Stunden. Kurz bevor wir auf der anderen Seite ankommen, laesst uns der Fahrer aussteigen und wir machen einen kurzen Spaziergang durch den Regenwald. Nach Spaziergang und Lunch faengt es an leicht zu regnen. Unser erster Stop ist Eli Creek, der groesste Suesswasserfluss der Insel.
Leider ist es nicht besonders warm, so dass wir nicht wirklich ins Wasser wollen. Von da aus gehts weiter zum Maheeno Shipwreck. Eeinem Schiffswrack, dass 1970 hier gestrandet ist, da es dummerweise auf einen Cyklon getroffen ist. Dafuer ist es jetzt eine Touristenattraktion.
Der Regen wird leider immer staerker. Bei unserem naechsten Stop, Champagne Pools, angekommen, faengt es an richtig zu schuetten. Wir lassen uns nicht entmutigen. Die Pools sind sehr schoen, wir stellen uns vor, wie das alles bei Sonnenschein aussehen muss.
Unser naechster Halt ist Indian Head. Ein Aussichtspunkt von dem man oefters Haie, Mantas und manchmal auch Wale sehen. Inzwischen hat der Regen sintflutartige Ausmasse angenommen. Nur noch vier Leute beschliessen zu Indian Head hochzulaufen. Alice und ich laufen natuerlich auch hoch. Man ist ja nicht alle Tage auf Fraser Island. nach ca. 15 Minuten in stroemendem Regen sind wir bis auf die Unterhose nass, in unseren Schuehn steht das Wasser. Dafuer kann man von Indian Head aus aufgrund des Regens keine 10 Meter weit sehen. Na wunderbar!
Zum Glueck fahren wir danach zu unserem Camp wo wir die Nacht verbringen. Da gibt es feststehende Zelte wo man kochen und schlafen kann. Und einen Trockner, unsere Rettung! Wir schmeissen fast alles, was wir dabei haben rein. Wieder trocken essen wir zu abend und unterhalten uns mit einigen Leuten aus unserer Gruppe. Voellig fertig fallen wir um 22:00 Uhr ins Bett.
Um 6:30 ist die Nacht vorbei (wir muessen wirklich irgendwann mal ausschlafen!). nach dem Fruehstuck fahren wir zu Lake Wabby. Einem gruenen See, der zwischen einer riesen Sandduene und dem Regenwald liegt.
Auf halben Weg hoert es auf zu regnen, zumindest fuer 10 Minuten. Anscheinend musste der Himmel kurz Luft holen bevor er richtig loslegt. Es schuettet! Als wuerde man staendig einen Eimer Wasser ueber den Kopf geleert kriegen. Voellig durchnaesst kommen wir am See an. Da wir eh schon nass sind, beschlioessen wir diesmal baden zu gehen. Tatsaechlich ist es im Wasser waermer als draussen und genauso nass. Nach einer halben Stunde machen wir uns auf den Rueckweg. (Leider gib es keine Fotos von dem See, da es so geregnet hat, dass man die Kamera nicht herausholen konnte). Nach einem kurzen stop bei Coloured Sands fahren wir zum Mittagessen.
Der Regen hoert puenktlich zum Lunch auf. Sogar die Sonne scheint fuer einen kurzen Moment. Leider faengt der Regen direkt wieder an, als wir weiterfahren. Nach einem weiteren Spaziergang durch den Regenwald bei dem einige einen Blutegel abkriegen fahren wir zum Lake Birrabee. Einem wunderschoenen blauen See mit Strand aussenrum. Und tatsaechlich, fuer unseren letzten Stop hat der Regengott ein einsehen und schaltet den Regen ab. Nach Baden ist uns zwar nicht, wir haben genug Wasser abgekriegt, aber dir geniessen die Aussicht und stellen uns vor, wie wunderbar der See bei Sonne aussehen muss.
Dann gehts auch schon wieder zurueck mit der Faehre nach Hervey Bay.
Trotz des Regens ein sehr schoener Ausflug. Natuerlich waere alles noch schoener gewesen, wenn es nicht geregnet haette aber man kann eben nicht immer Glueck haben. Morgen geht es weiter nach Noosa eine Runde surfen!!!
Montag, 28. Mai 2007
Sailing the Whitsunday Islands!
Airlie Beach, 28. Mai 07
Wir sind gerade nach drei Tagen Segeltoern rund um die Whitsunday Islands wohlbehalten wieder in Airlie Beach gelandet. Am Samstag hiess es "Leinen los!" und wir sind zusammen mit 11 anderen Passagieren und 4 Crewmitgliedern in See gestochen.

Fuer uns beide die laengste Zeit, die wir jemals auf einem Boot waren. Unser Schiff, die "Derwent Hunter", ein Segelschiff oder sogenanntes "Tall Ship" wurde 1946 gebaut und vor ca. 1 Jahr komplett ueberholt. Alles scheint soweit gut in Schuss zu sein, so dass wir uns um unsere Sicherheit keine Soergen machen muessen. Kurz nach dem wir den Hafen verlassen haben hissen wir die Segel und segeln richtig los.

Die See ist etwas aufgewuehlt und der Wind blaest mit ca. 30 Knoten, keine Ahnung wie schnell das ist aber unser Skipper meint, dass es ganz ordentlich ist. Vor allem fuer uns Landratten. Mir wird auch dementsprechend etwas anders, als das Schiff sich das erste Mal richtig zur Seite legt und wir im 45 Grad-Winkel zum Wasser haengen. Dafuer sind wir ziemlich bald an unserem ersten Ankerpunkt "Blue Pearl Bay". Eine Bucht mit einem kleinen Korallengarten, in dem es nur so vor Korallenfischen wimmmelt. Hier essen wir zu mittag um dann eine Runde zu schnorcheln. Alice zieht es vor mit dem Dingi (i.e. ein kleines Schlauchboot) rumzufahren und die Fische vom Trockenen aus zu beobachten. Wir anderen stuerzen uns ins Wasser. Im Grunde braucht man nur den Kopf unter Wasser zu stecken und schon sieht man einen ganzen Schwarm Fische um sich rumschwimmen. So was hat man noch nicht gesehen. Fische in allen Farben, Groessen und Formen und davon haufenweise!!! Man sieht manchmal kaum das Wasser vor lauter Fischen, die einem vor der Nase herumschwimmen. Ein Putzerfisch findet offensichtlich, dass ich mich morgens nicht ordentlich gewaschen habe und faengt munter an, meinen Fuss zu putzen. Als ich ihn verscheuche, schaut er mich ganz vorwurfsvoll an, als wollte er meine Hygiene kritisieren. Naja, solche Erlebnisse gehoeren eben auch zum Schnorcheln. Dieser Spot ist sogar fast noch besser als am Great Barrier Reef.
Zurueck auf dem Schiff fahren wir zu einer anderen Bucht, in der wir die Nacht verbringen. Vom Schiff aus erleben wir einen wunderschoenen Sonnenuntergang.


Abends kommen wir auch mit den anderen Passagieren ins Gespraech, die durchweg recht nett sind.
Am naechsten Tag werden die Motoren um 6 Uhr morgens angeschmissen, damit wir noch zum beruehmten Aussichtspunkt kommen, von dem aus man den besten Blick auf Whitehaven Beach hat. So ziemlich der weisseste Strand, den man finden kann. Der Strand zieht sich ueber mehrere Kilometer hin. Der Ausblick ist umwerfend.


Obwohl wir keinen strahlenden Sonnenschein haben, sind die Farben beeindruckend, die das Meer bei der Einbuchtung am Beach hat. Andi, unser Guide, erklaert uns auf dem Weg alles moeglich ueber die Pflanzen, die Aborigines, und die Bucht und den Strand. Hoehepunkt ist ganz klar die Demonstration, wie Aborigines an Vitamin C kamen. Naemlich ueber eine spezielle Ameisensorte, die witzigerweise nach Zitrone schmeckt und Vitamin C haltig ist. Um das etwas plastischer zu machen nimmt Andi auch gleich zwei Ameisen und wir duerfen alle mal daran lecken. Irgendwie ecklig ab er tatsaechlich schmecken die Ameisen nach Zitrone, daher auch der Name "Lemon Ants". Unser Guide weiss so ziemlich alles ueber die Gegend und deren Geschichte. Da haben wir wirklich Gleuck gehabt, wir erfahren viel mehr als die anderen Gruppen, die auch auf dem Weg zum Aussichtspunkt sind. Leider haben wir nur sehr wenig Zeit, da wir vor Ebbe wieder auf unserem Schiff sein muessen.
Anschliessend fahren wir zum Suedende des Strandes, damit wir endlich den Strand direkt betreten koennen und ein wenig im Wasser planschen koennen. Da das ganze Gebiet World heritage ist, duerfen auch keine Hotels oder aehnliches gebaut werden. Daher ist alles ziemlich uneberuehrte Natur, trotz der 1,6 mio. Touristen, die jaehrlich hierher kommen. Der Strand ist unbeschreiblich. Der Sand ist feinkoernig und fast schneeweiss.

Sobald die Sonne heraukommt, kann man ohne Sonnenbrille fast nichts mehr sehen. Da viele Touristen mit Tagesschiffen kommen, die frueher als wir wieder ablegen muessen, sind wir am Schluss fast allein am Strand. Absolut wunderschoen.
Leider machen mir die Wellen und vor allem das auf und ab des Schiffes immer noch ein wenig Probleme, so dass ich nicht wirklich viel essen kann. Wir erleben noch einen wunderschoenen Sonnenuntergang auf dem Schiff, bevor wir relativ frueh schlafen gehen.
Der letzte Tag unser kleinen Segelreise bricht an. Mein Magen hat sich inzwischen wieder etwas beruhigt. An Essen ist alerdings nicht wirklich zu denken. Dafuer machen wir uns auf den Weg zu einem weiteren Schnorchelspot. Diesesmal beschliesst Alice mich zu begleiten und auch mit ins Wasser zu kommen. Leider ist das Wasser etwas aufgewirbelt, da es in der vergangenen Nacht stark geregnet hat, so dass die Sicht nicht die allerbeste ist. Trotzdem sehen wir wieder eine ganze Menge Fische und bunte Korallen. Ich geniesse die letzten Minuten im Wasser, bevor es wieder aufs Schiff und dann zurueck nach Airlie Beach geht.
Diese drei Tage werden auf jeden Fall fuer immer in unserem Gedachtnis bleiben. Soviel erlebt man selten in so kurzer Zeit, so schoene Dinge sieht man generell nur sehr selten im Leben. Als Wermutstropfen bleibt nur die Frage, welchen Strand wir jemals finden werden, der sich mit Whitehaven Beach messen kann. Aber damit kann man ja irgendwie leben!
Wir sind gerade nach drei Tagen Segeltoern rund um die Whitsunday Islands wohlbehalten wieder in Airlie Beach gelandet. Am Samstag hiess es "Leinen los!" und wir sind zusammen mit 11 anderen Passagieren und 4 Crewmitgliedern in See gestochen.
Fuer uns beide die laengste Zeit, die wir jemals auf einem Boot waren. Unser Schiff, die "Derwent Hunter", ein Segelschiff oder sogenanntes "Tall Ship" wurde 1946 gebaut und vor ca. 1 Jahr komplett ueberholt. Alles scheint soweit gut in Schuss zu sein, so dass wir uns um unsere Sicherheit keine Soergen machen muessen. Kurz nach dem wir den Hafen verlassen haben hissen wir die Segel und segeln richtig los.
Die See ist etwas aufgewuehlt und der Wind blaest mit ca. 30 Knoten, keine Ahnung wie schnell das ist aber unser Skipper meint, dass es ganz ordentlich ist. Vor allem fuer uns Landratten. Mir wird auch dementsprechend etwas anders, als das Schiff sich das erste Mal richtig zur Seite legt und wir im 45 Grad-Winkel zum Wasser haengen. Dafuer sind wir ziemlich bald an unserem ersten Ankerpunkt "Blue Pearl Bay". Eine Bucht mit einem kleinen Korallengarten, in dem es nur so vor Korallenfischen wimmmelt. Hier essen wir zu mittag um dann eine Runde zu schnorcheln. Alice zieht es vor mit dem Dingi (i.e. ein kleines Schlauchboot) rumzufahren und die Fische vom Trockenen aus zu beobachten. Wir anderen stuerzen uns ins Wasser. Im Grunde braucht man nur den Kopf unter Wasser zu stecken und schon sieht man einen ganzen Schwarm Fische um sich rumschwimmen. So was hat man noch nicht gesehen. Fische in allen Farben, Groessen und Formen und davon haufenweise!!! Man sieht manchmal kaum das Wasser vor lauter Fischen, die einem vor der Nase herumschwimmen. Ein Putzerfisch findet offensichtlich, dass ich mich morgens nicht ordentlich gewaschen habe und faengt munter an, meinen Fuss zu putzen. Als ich ihn verscheuche, schaut er mich ganz vorwurfsvoll an, als wollte er meine Hygiene kritisieren. Naja, solche Erlebnisse gehoeren eben auch zum Schnorcheln. Dieser Spot ist sogar fast noch besser als am Great Barrier Reef.
Zurueck auf dem Schiff fahren wir zu einer anderen Bucht, in der wir die Nacht verbringen. Vom Schiff aus erleben wir einen wunderschoenen Sonnenuntergang.
Abends kommen wir auch mit den anderen Passagieren ins Gespraech, die durchweg recht nett sind.
Am naechsten Tag werden die Motoren um 6 Uhr morgens angeschmissen, damit wir noch zum beruehmten Aussichtspunkt kommen, von dem aus man den besten Blick auf Whitehaven Beach hat. So ziemlich der weisseste Strand, den man finden kann. Der Strand zieht sich ueber mehrere Kilometer hin. Der Ausblick ist umwerfend.
Obwohl wir keinen strahlenden Sonnenschein haben, sind die Farben beeindruckend, die das Meer bei der Einbuchtung am Beach hat. Andi, unser Guide, erklaert uns auf dem Weg alles moeglich ueber die Pflanzen, die Aborigines, und die Bucht und den Strand. Hoehepunkt ist ganz klar die Demonstration, wie Aborigines an Vitamin C kamen. Naemlich ueber eine spezielle Ameisensorte, die witzigerweise nach Zitrone schmeckt und Vitamin C haltig ist. Um das etwas plastischer zu machen nimmt Andi auch gleich zwei Ameisen und wir duerfen alle mal daran lecken. Irgendwie ecklig ab er tatsaechlich schmecken die Ameisen nach Zitrone, daher auch der Name "Lemon Ants". Unser Guide weiss so ziemlich alles ueber die Gegend und deren Geschichte. Da haben wir wirklich Gleuck gehabt, wir erfahren viel mehr als die anderen Gruppen, die auch auf dem Weg zum Aussichtspunkt sind. Leider haben wir nur sehr wenig Zeit, da wir vor Ebbe wieder auf unserem Schiff sein muessen.
Anschliessend fahren wir zum Suedende des Strandes, damit wir endlich den Strand direkt betreten koennen und ein wenig im Wasser planschen koennen. Da das ganze Gebiet World heritage ist, duerfen auch keine Hotels oder aehnliches gebaut werden. Daher ist alles ziemlich uneberuehrte Natur, trotz der 1,6 mio. Touristen, die jaehrlich hierher kommen. Der Strand ist unbeschreiblich. Der Sand ist feinkoernig und fast schneeweiss.
Sobald die Sonne heraukommt, kann man ohne Sonnenbrille fast nichts mehr sehen. Da viele Touristen mit Tagesschiffen kommen, die frueher als wir wieder ablegen muessen, sind wir am Schluss fast allein am Strand. Absolut wunderschoen.
Leider machen mir die Wellen und vor allem das auf und ab des Schiffes immer noch ein wenig Probleme, so dass ich nicht wirklich viel essen kann. Wir erleben noch einen wunderschoenen Sonnenuntergang auf dem Schiff, bevor wir relativ frueh schlafen gehen.
Der letzte Tag unser kleinen Segelreise bricht an. Mein Magen hat sich inzwischen wieder etwas beruhigt. An Essen ist alerdings nicht wirklich zu denken. Dafuer machen wir uns auf den Weg zu einem weiteren Schnorchelspot. Diesesmal beschliesst Alice mich zu begleiten und auch mit ins Wasser zu kommen. Leider ist das Wasser etwas aufgewirbelt, da es in der vergangenen Nacht stark geregnet hat, so dass die Sicht nicht die allerbeste ist. Trotzdem sehen wir wieder eine ganze Menge Fische und bunte Korallen. Ich geniesse die letzten Minuten im Wasser, bevor es wieder aufs Schiff und dann zurueck nach Airlie Beach geht.
Diese drei Tage werden auf jeden Fall fuer immer in unserem Gedachtnis bleiben. Soviel erlebt man selten in so kurzer Zeit, so schoene Dinge sieht man generell nur sehr selten im Leben. Als Wermutstropfen bleibt nur die Frage, welchen Strand wir jemals finden werden, der sich mit Whitehaven Beach messen kann. Aber damit kann man ja irgendwie leben!
Freitag, 25. Mai 2007
Daintree Rainforest
Cairns, 23. Mai 07
Daintree Rainforest, einer der aeltesten Waelder der Welt und Teil des World Heritage und Ziel unseres heutigen Daytrips. Irgendwie hat Alice eingewilligt, trotz ihrer Schlangenphobie mitzukommen. Allerdings ist sie schon kurz nach dem Aufstehen nicht mehr wirklich ansprechbar. Um 7:00 Uhr morgens holt uns der Fahrer bei unserem Hostel ab. Zusammen mit uns machen noch 11 andere die Tour. Unser Fuehrer John ist ein gutgelaunter Aussie mit einem fiesen Dialekt. Die anderen Leute sind alle ein gutes Stueck aelter als wir. Ein Ehepaar duerfte die 80 Jahre schon ueberschritten haben. So anstrengend kann der Weg wohl nicht werden. Alice scheint mein Argument, dass wenn es eine Oma schafft, sie es auch schaffen wird, nicht zu beeindrucken. Als erstes machen wir bei einem grossen Fluss halt, um eine kleine Bootsfahrt entlang des Mangrovenufers zu machen. Dummerweise sind die ersten zwei Tiere die wir sehen zwei Baumschlangen (die echt ziemlich klein sind). Das reicht fuer Alice. Der Tag ist gelaufen fuer sie. Von jetzt an haelt sie sich nur noch in der Mitte des ueberdachten Bootes auf und schaut weder nach links noch nach rechts. Eigentlich sollen wir hier Krokodile entdecken. Nach ca. 20 min Fahrt sehen wir tatsaechlich das erste. Auf Bilder ist die tatsaechliche Groesse vielleicht nicht richtig einschaetzbar aber das ist mit Sicherheit das kleinste Krokodil der Welt!!! Denken wir zumindest. Bis wir das naechste Krokodil entdecken, das noch ein Stueckchen kleiner ist. Unsrem Fuehrer ist das anscheinend etwas peinlich aber Tiere sind nunmal unberechenbar. Die groesseren Tiere haben wohl heute keine Lust sich zu zeigen.
Als naechstes Fahren wir direkt in den Regenwald und machen eine kleine Wanderung waehrend der uns John alles moegliche ueber den Regenwald und die Flora und Fauna hier erzaehlt. Sehr faszinierend un interessant zu hoeren, wir fragil das Gleichgewicht des Waldes ist und wie wichtig der Wald fuer die Erde ist. Wir sehen auch ein kleines rotes Kaenguru. Anscheinend eine sehr seltene Spezies, die vom aussterben bedroht ist. So viel Information und laufen macvht hungrig. Deshalb fahren wir schnell zum naechsten Stop weiter, bei dem uns John ein leckeres Barbecue macht. Das koennen sie hier wirklich. Frisch gestaerkt fahren wir weiter durch den Regenwald zu einem kleinen Fluss. Hier wollen wir Rast machen, ein bisschen schwimmen und ein paar Fruechte essen. Leider zeigt uns der Regenwald, dass er seinen Namen zu recht traegt. Es faengt an wie aus Kuebeln zu schuetten. Die Rast faellt aus. Wir fahren weiter nach Camp Tribulation, wo der Regenwald die Coral Coast trifft. Leider regnet es auch hier noch, so dass wir nur mit Regencapes an den Strand gehen koennen und nur einen kurzen Blick rundrum werfen koennen. Die Fruechterast muessen wir bei einem ueberdachten Platz machen. Nicht so schlimm, dafuer sind die Fruechte sehr lecker. Danach geht es heim. Alice geht es von Kilometer zu Kilometer, die wir uns vom Regenwald entfernen, besser. Irgendwie hat sie es ueberstanden auch wenn sie den tag nicht wirklich genossen hat. Mir hats sehr gut gefallen, schliesslich hat man ja nicht alle Tage die Chance im Regenwald zu sein. Der naechste Eintrag kommt nach unserem Segeltoern auf den Whitsunday Islands. Wir sind schon total gespannt.
Leider konnte ich heute keine Bilder posten. Ihr findet aber ein paar Bilder unsres heutigen Tages in unserem Photoalbum.
Daintree Rainforest, einer der aeltesten Waelder der Welt und Teil des World Heritage und Ziel unseres heutigen Daytrips. Irgendwie hat Alice eingewilligt, trotz ihrer Schlangenphobie mitzukommen. Allerdings ist sie schon kurz nach dem Aufstehen nicht mehr wirklich ansprechbar. Um 7:00 Uhr morgens holt uns der Fahrer bei unserem Hostel ab. Zusammen mit uns machen noch 11 andere die Tour. Unser Fuehrer John ist ein gutgelaunter Aussie mit einem fiesen Dialekt. Die anderen Leute sind alle ein gutes Stueck aelter als wir. Ein Ehepaar duerfte die 80 Jahre schon ueberschritten haben. So anstrengend kann der Weg wohl nicht werden. Alice scheint mein Argument, dass wenn es eine Oma schafft, sie es auch schaffen wird, nicht zu beeindrucken. Als erstes machen wir bei einem grossen Fluss halt, um eine kleine Bootsfahrt entlang des Mangrovenufers zu machen. Dummerweise sind die ersten zwei Tiere die wir sehen zwei Baumschlangen (die echt ziemlich klein sind). Das reicht fuer Alice. Der Tag ist gelaufen fuer sie. Von jetzt an haelt sie sich nur noch in der Mitte des ueberdachten Bootes auf und schaut weder nach links noch nach rechts. Eigentlich sollen wir hier Krokodile entdecken. Nach ca. 20 min Fahrt sehen wir tatsaechlich das erste. Auf Bilder ist die tatsaechliche Groesse vielleicht nicht richtig einschaetzbar aber das ist mit Sicherheit das kleinste Krokodil der Welt!!! Denken wir zumindest. Bis wir das naechste Krokodil entdecken, das noch ein Stueckchen kleiner ist. Unsrem Fuehrer ist das anscheinend etwas peinlich aber Tiere sind nunmal unberechenbar. Die groesseren Tiere haben wohl heute keine Lust sich zu zeigen.
Als naechstes Fahren wir direkt in den Regenwald und machen eine kleine Wanderung waehrend der uns John alles moegliche ueber den Regenwald und die Flora und Fauna hier erzaehlt. Sehr faszinierend un interessant zu hoeren, wir fragil das Gleichgewicht des Waldes ist und wie wichtig der Wald fuer die Erde ist. Wir sehen auch ein kleines rotes Kaenguru. Anscheinend eine sehr seltene Spezies, die vom aussterben bedroht ist. So viel Information und laufen macvht hungrig. Deshalb fahren wir schnell zum naechsten Stop weiter, bei dem uns John ein leckeres Barbecue macht. Das koennen sie hier wirklich. Frisch gestaerkt fahren wir weiter durch den Regenwald zu einem kleinen Fluss. Hier wollen wir Rast machen, ein bisschen schwimmen und ein paar Fruechte essen. Leider zeigt uns der Regenwald, dass er seinen Namen zu recht traegt. Es faengt an wie aus Kuebeln zu schuetten. Die Rast faellt aus. Wir fahren weiter nach Camp Tribulation, wo der Regenwald die Coral Coast trifft. Leider regnet es auch hier noch, so dass wir nur mit Regencapes an den Strand gehen koennen und nur einen kurzen Blick rundrum werfen koennen. Die Fruechterast muessen wir bei einem ueberdachten Platz machen. Nicht so schlimm, dafuer sind die Fruechte sehr lecker. Danach geht es heim. Alice geht es von Kilometer zu Kilometer, die wir uns vom Regenwald entfernen, besser. Irgendwie hat sie es ueberstanden auch wenn sie den tag nicht wirklich genossen hat. Mir hats sehr gut gefallen, schliesslich hat man ja nicht alle Tage die Chance im Regenwald zu sein. Der naechste Eintrag kommt nach unserem Segeltoern auf den Whitsunday Islands. Wir sind schon total gespannt.
Leider konnte ich heute keine Bilder posten. Ihr findet aber ein paar Bilder unsres heutigen Tages in unserem Photoalbum.
Mittwoch, 23. Mai 2007
The Great Barrier Reef
Cairns, Australien, 22. Mai 07
Heute haben wir das groesste Riff der Welt besucht. Das Great Barrier Reef! Das einzige Lebewesen, dass man vom All aus sehen kann. Eigentlich eine Ansammlung von ca. 2400 Einzelriffen, die parallel zur Kueste von Queensland eine Kette bilden. Dafuer mussten wir um 6:30 Uhr frueh aufstehen um puenktlich bei unserem Schiff zu sein. Zusammen mit ca. 40 anderen Passagieren stechen wir um 8:00 Uhr in See. Die Fahrt zum Riff dauert etwa 2 1/2 Stunden. Leider fuehle ich mich nicht ganz so wohl, da das Schiff ordentlich hin und her schaukelt. Gegen Ende der Fahrt wird mir doch tatsaechlich etwas schlecht. Ich reiss mich zusammen und lege mich aufs Deck in die frische Luft. Da geht es schon wesentlich besser. Alice liegt neben mir und schlaeft selig. Beim Riff angekommen, ziehen wir unsere Neoprenanzuege, Flossen und Taucherbrillen auf und ab geht es ins Meer.

Fuer Alice ist es das erste Mal, dass sie im offenen Meer schwimmt und das sie schnorchelt. Dementsprechend fuehlt sie sich anfangs nicht gerade wohl.

Dafuer geniesse ich es um so mehr. Einfach unglaublich wie viele Farben, Fische und sonstiges Getier es hier gibt.


Ich fuehle mich pudelwohl und koennte hier Stunden verbringen. Leider muss ich nach ca. 2 Stunden wieder zum Boot zurueck (Alice war zumindest 45 Minuten im Wasser), da wir zu einer anderen Stelle am Riff fahren und vorher noch was essen. Die Fahrt dauert diesmal nur 15 Minuten. Dieser Spot ist noch besser als der erste. Schon beim ersten reinspringen sehen wir einen grossen Fischschwarm, der es sich unter unserem Boot gemuetlich gemacht hat. Und dann sehen wir direkt unter uns eine Meeresschildkroete, die sich gemuetlich den Bauch vollschlaegt. Ganz relaxed schwimmt sie so vor sich hin und laesst sich von der Horde Schnorchler ueberhaupt nicht stoeren. Ein Taucher von der Crew fuettert sie ein wenig und lockt sie so naeher an die Oberflaeche, so dass ich sie streicheln kann. Anscheinend moegen es Meeresschildkroeten, wenn man sie am Nacken krault. Zumindest schwimmt sie nicht weg als ich das mache und schaut mich recht zufrieden an. Was fuer ein Erlebnis! Die restlichen 50 Minuten Aufenthalt am Riff verbringe ich schnorchelnderweise im Wasser.

Das ist wirklich eines der absoluten Highlights der Reise fuer mich. Jeder der die Chance dazu hat, sollte definitiv dieses Riff sehen. Einfach wunderschoen. Leider muessen wir dann auch schon wieder zurueck fahren. Der Rueckweg ist zwar auch recht unruhig aber mein Magen scheint sich inzwischen besser an das schaukeln gewoehnt zu haben. Auf jeden Fall geht es mir ganz gut und wir schlafen beide ein wenig auf Deck bis wir wieder in Cairns ankommen.
Ein weiterer Supertag unserer Reise ist vorbei. Morgen gehts ab in den Regenwald! Alice hat schweren Herzens zugestimmt mitzukommen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es da aussehen wird. Vielleicht sehen wir ja tatsaechlich ein paar Krokodile!
Heute haben wir das groesste Riff der Welt besucht. Das Great Barrier Reef! Das einzige Lebewesen, dass man vom All aus sehen kann. Eigentlich eine Ansammlung von ca. 2400 Einzelriffen, die parallel zur Kueste von Queensland eine Kette bilden. Dafuer mussten wir um 6:30 Uhr frueh aufstehen um puenktlich bei unserem Schiff zu sein. Zusammen mit ca. 40 anderen Passagieren stechen wir um 8:00 Uhr in See. Die Fahrt zum Riff dauert etwa 2 1/2 Stunden. Leider fuehle ich mich nicht ganz so wohl, da das Schiff ordentlich hin und her schaukelt. Gegen Ende der Fahrt wird mir doch tatsaechlich etwas schlecht. Ich reiss mich zusammen und lege mich aufs Deck in die frische Luft. Da geht es schon wesentlich besser. Alice liegt neben mir und schlaeft selig. Beim Riff angekommen, ziehen wir unsere Neoprenanzuege, Flossen und Taucherbrillen auf und ab geht es ins Meer.

Fuer Alice ist es das erste Mal, dass sie im offenen Meer schwimmt und das sie schnorchelt. Dementsprechend fuehlt sie sich anfangs nicht gerade wohl.

Dafuer geniesse ich es um so mehr. Einfach unglaublich wie viele Farben, Fische und sonstiges Getier es hier gibt.


Ich fuehle mich pudelwohl und koennte hier Stunden verbringen. Leider muss ich nach ca. 2 Stunden wieder zum Boot zurueck (Alice war zumindest 45 Minuten im Wasser), da wir zu einer anderen Stelle am Riff fahren und vorher noch was essen. Die Fahrt dauert diesmal nur 15 Minuten. Dieser Spot ist noch besser als der erste. Schon beim ersten reinspringen sehen wir einen grossen Fischschwarm, der es sich unter unserem Boot gemuetlich gemacht hat. Und dann sehen wir direkt unter uns eine Meeresschildkroete, die sich gemuetlich den Bauch vollschlaegt. Ganz relaxed schwimmt sie so vor sich hin und laesst sich von der Horde Schnorchler ueberhaupt nicht stoeren. Ein Taucher von der Crew fuettert sie ein wenig und lockt sie so naeher an die Oberflaeche, so dass ich sie streicheln kann. Anscheinend moegen es Meeresschildkroeten, wenn man sie am Nacken krault. Zumindest schwimmt sie nicht weg als ich das mache und schaut mich recht zufrieden an. Was fuer ein Erlebnis! Die restlichen 50 Minuten Aufenthalt am Riff verbringe ich schnorchelnderweise im Wasser.

Das ist wirklich eines der absoluten Highlights der Reise fuer mich. Jeder der die Chance dazu hat, sollte definitiv dieses Riff sehen. Einfach wunderschoen. Leider muessen wir dann auch schon wieder zurueck fahren. Der Rueckweg ist zwar auch recht unruhig aber mein Magen scheint sich inzwischen besser an das schaukeln gewoehnt zu haben. Auf jeden Fall geht es mir ganz gut und wir schlafen beide ein wenig auf Deck bis wir wieder in Cairns ankommen.
Ein weiterer Supertag unserer Reise ist vorbei. Morgen gehts ab in den Regenwald! Alice hat schweren Herzens zugestimmt mitzukommen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es da aussehen wird. Vielleicht sehen wir ja tatsaechlich ein paar Krokodile!
Montag, 21. Mai 2007
Sydney - the greatest city in the world!!!
Sydney 18. Mai 07
Wir haben das Abenteuer Suedamerika beendet und sind heil in Australien angekommen. Der Wechsel ist schon sehr krass. Vom chaotischen Suedamerika ins fast englisch geordnete Sydney. Wir uebernachten im Youth Hostel im Stadtteil Glebe ca. 15 min. ausserhalb des Zentrums. Die Gegend sieht sehr englisch und gemuetlich aus. Nach dem Einchecken machen wir uns auf den Weg zum Hafen. Alice will nicht ins Bett ohne die Oper vorher gesehen zu haben. Als wir am Hafen ankommen, ist es schon fast dunkel. Dann der erste Blick auf das Wahrzeichen von Sydney, die Oper. Kaum zu glauben aber wir stehen tatsaechlich hier und sehen mit eigenen Augen die Harbour Bridge

und die Oper.

Wieder ein Anblick, den kein Bild der Welt einfangen kann. Lediglich ein schwaches Abbild laesst sich so zeigen. Muede von 18 Stunden Flug machen wir uns auf den Heimweg mit dem Bus. Morgen werden wir Sydney richtig erkunden.
Sydney 19. Mai 07
Putzmunter stehen wir heute morgen auf, da wir gestern schon um 21:00 Uhr tot ins Bett gefallen sind. Der Jetlag ist zwar nicht besonders schlimm aber ein bisschen merkt man ihn schon. Nach dem Fruehstueck machen wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Nach einem Besuch des hoechsten Towers von Sydney (215 Meter)

und einer tollen Aussicht bis zu den Blue Mountains laufen wir zur Harbour Bridge, um die Oper auch mal bei Tag bewundern zu koennen. Bei der Oper angekommen, nachdem wir einen kurzen Abstecher zum woechentlichen Rocks Market gemacht haben, nehmen wir an einer Fuehrung teil, bei der wir auch das Innere der Oper anschauen koennen. Ein total lockerer Australischer Fuehrer erzaehlt uns die Geschichte der Oper und lustige Anekdoten. Als Abschluss des Tages besuchen wir das Aquarium in dem es einen Unterwassertunnel gibt, durch den man laufen kann, waehrend Haie und anderes Getier ueber einem schwimmt. Irgendwie etwas gruselig aber auch mal ne Erfahrung. Das war unser Sydney-Touri-Tag. Heute haben wir die Hauptattraktionen Sydneys gesehen und einen guten Eindruck von der Stadt bekommen, der klar macht, wieso manche, die nur eine Woche herkommen wollten schon seit Jahren hier sind.

Sydney 20. Mai 07
Unser heutiger Tag hat uns nach Manly gefuehrt. Eine vorgelagerte Insel und mit der Faehre in ca. 15 min. zu erreichen. Das Wetter ist perfekt, keine Wolke am Himmel. Manly ist ein relativ kleines Staedchen, voller relaxter Australier, die hier entspannen, am Strand abhaengen oder einfach herumspazieren. Der Strand ist auch nicht zu verachten,

ganz zu schweigen von den Haeusern mit Meerblick, die man hier ueberall sieht. Wir verbringen den Tag damit gemuetlich am Meer entlang zu laufen und die Aussicht zu geniessen. Diese Stadt hat wirklich alles. Sonne, Strand, Meer mit Wellen, eine intakte Wirtschaft, nette Leute und eine total entspannte Atmosphaere. Wieder auf dem Festland, gehen wir noch bei einem Vietnamesen lecker essen.
Morgen gehts schon wieder weiter nach Cairns in Queensland. Von da aus gehts ans Great Barrier Reef. Wir freuen uns aber jetzt schon, wenn wir in knapp 4 Wochen wieder in Sydney sein werden und noch ein bisschen mehr von der Stadt und der Umgebung sehen koennen.
Wir haben das Abenteuer Suedamerika beendet und sind heil in Australien angekommen. Der Wechsel ist schon sehr krass. Vom chaotischen Suedamerika ins fast englisch geordnete Sydney. Wir uebernachten im Youth Hostel im Stadtteil Glebe ca. 15 min. ausserhalb des Zentrums. Die Gegend sieht sehr englisch und gemuetlich aus. Nach dem Einchecken machen wir uns auf den Weg zum Hafen. Alice will nicht ins Bett ohne die Oper vorher gesehen zu haben. Als wir am Hafen ankommen, ist es schon fast dunkel. Dann der erste Blick auf das Wahrzeichen von Sydney, die Oper. Kaum zu glauben aber wir stehen tatsaechlich hier und sehen mit eigenen Augen die Harbour Bridge

und die Oper.

Wieder ein Anblick, den kein Bild der Welt einfangen kann. Lediglich ein schwaches Abbild laesst sich so zeigen. Muede von 18 Stunden Flug machen wir uns auf den Heimweg mit dem Bus. Morgen werden wir Sydney richtig erkunden.
Sydney 19. Mai 07
Putzmunter stehen wir heute morgen auf, da wir gestern schon um 21:00 Uhr tot ins Bett gefallen sind. Der Jetlag ist zwar nicht besonders schlimm aber ein bisschen merkt man ihn schon. Nach dem Fruehstueck machen wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Nach einem Besuch des hoechsten Towers von Sydney (215 Meter)

und einer tollen Aussicht bis zu den Blue Mountains laufen wir zur Harbour Bridge, um die Oper auch mal bei Tag bewundern zu koennen. Bei der Oper angekommen, nachdem wir einen kurzen Abstecher zum woechentlichen Rocks Market gemacht haben, nehmen wir an einer Fuehrung teil, bei der wir auch das Innere der Oper anschauen koennen. Ein total lockerer Australischer Fuehrer erzaehlt uns die Geschichte der Oper und lustige Anekdoten. Als Abschluss des Tages besuchen wir das Aquarium in dem es einen Unterwassertunnel gibt, durch den man laufen kann, waehrend Haie und anderes Getier ueber einem schwimmt. Irgendwie etwas gruselig aber auch mal ne Erfahrung. Das war unser Sydney-Touri-Tag. Heute haben wir die Hauptattraktionen Sydneys gesehen und einen guten Eindruck von der Stadt bekommen, der klar macht, wieso manche, die nur eine Woche herkommen wollten schon seit Jahren hier sind.

Sydney 20. Mai 07
Unser heutiger Tag hat uns nach Manly gefuehrt. Eine vorgelagerte Insel und mit der Faehre in ca. 15 min. zu erreichen. Das Wetter ist perfekt, keine Wolke am Himmel. Manly ist ein relativ kleines Staedchen, voller relaxter Australier, die hier entspannen, am Strand abhaengen oder einfach herumspazieren. Der Strand ist auch nicht zu verachten,

ganz zu schweigen von den Haeusern mit Meerblick, die man hier ueberall sieht. Wir verbringen den Tag damit gemuetlich am Meer entlang zu laufen und die Aussicht zu geniessen. Diese Stadt hat wirklich alles. Sonne, Strand, Meer mit Wellen, eine intakte Wirtschaft, nette Leute und eine total entspannte Atmosphaere. Wieder auf dem Festland, gehen wir noch bei einem Vietnamesen lecker essen.
Morgen gehts schon wieder weiter nach Cairns in Queensland. Von da aus gehts ans Great Barrier Reef. Wir freuen uns aber jetzt schon, wenn wir in knapp 4 Wochen wieder in Sydney sein werden und noch ein bisschen mehr von der Stadt und der Umgebung sehen koennen.
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