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Samstag, 28. April 2007

Buenos Aires, letzter Tag

Buenos Aires, 25.04.2007

Heute war unser letzter Tag in Buenos Aires. Morgens haben wir uns mit Eva und Mario, der Tante und dem Onkel von Alice getroffen und sind ein wenig mit dem Auto durch die Stadtteile Recoleta und Palermo gefahren. Besonders beeindruckend war die Besichtigung eines ehemaligen Stadtpalastes, der inzwischen zu einem Luxushotel umgewandelt wurde. Das Hotel kann man teilweise besichtigen. Eine wunderschoene Terrasse mit einem Restaurant, eine Kunstausstellung im Untergeschoss, eine Vinoteca im Erdgeschoss, verschiedene Lounges mit edlen Moebeln, alles vom Feinsten!



Durch den doch eher aermlichen Eindruck, den Buenos Aires sonst macht, wirkt der Gegensatz hier noch krasser. Nach diesem Erlebnis schlendern wir noch ein wenig durch Recoleta und laufen an den verschiedenen Botschaftsgebaeuden vorbei. Sogar Rumaenien ist vertreten!

Danach fahren wir nach Palermo und gehen in ein richtig schickes Restaurant essen, dem Meridian 58, um unser 3 1/2 jaehriges Jubilaeum zu feiern. Superstylisch und fuer die Verhaeltnisse hier richtig teuer. Wir essen zu zweit fuer ca. 20 € (dabei muss man bedenken, dass man hier sonst manchmal fuer 10€ zu zweit gut essen kann). Dafuer ist das essen auch wirklich lecker und wir haben ja auch richtig was zu feiern.

Wir schlendern noch eine ganze Zeit durch Palermo und schauen uns die Shops an. Hier ist alles voller kleine Modeboutiquen und anderer kleiner Laeden. Zum Glueck koennen wir nichts einkaufen, sonst waer unser Geld sicher schon halb aufgebraucht.
Leider geht es anschliessend dem Magen von Alice nicht besonders gut, so dass wir den eigentlich geplanten Besuch des Teatro San Martin leider absagen muessen. Dafuer treffen wir uns abends noch mal mit Eva und Mario und verbringen einen sehr schoenen Abend zu viert, bei dem wir auch einiges aus dem Leben von Eva und Mario erfahren.

Tja und damit ist die erste Station unserer Reise auch schon vorbei. So schnell vergeht die Zeit, wenn man dauernd neue Eindruecke zu verarbeiten hat. Insgesamt hat uns Buenos Aires gut gefallen, vor allem, dass wir die Verwandten von Alice kennengelernt haben und durch sie auch ein paar Teile von Buenos Aires gesehen haben, die normalerweise Touristen vorenthalten bleiben, war wirklich toll. Morgen geht es weiter nach Quito, Ecuador. Die naechste Erfahrung wartet schon auf uns.

Dienstag, 24. April 2007

Iguazu die Zweite!!!

23. April, Hostel Park Iguazu, Puerto Iguazu, Argentinien

Kaum zu glauben aber der heutige Tag war noch schoener und noch beeindruckender. Waren wir gestern schon fast sprachlos ob der sich uns gebotenen Schoenheit und Naturgewalt, konnten wir heute vor Begeisterung tatsaechlich eine Zeit lang keine Worte finden. Dabei hat der Tag ueberhaupt nicht prima angefangen. Da wir keine Pesos mehr hatten, wollten wir Euro wechseln. Dummerweise hatten wir vergessen, dass man in der Bank dafuer einen Pass braucht. Also sind wir umsonst zur Bank gelaufen. Da es schon relativ spaet war, haben wir uns entschieden auf gut Glueck zum Park zu fahren, da wir beide vage im Gedaechtnis hatten, ein Schild gesehen zu haben, dass man im Park mit Euro zahlen kann. Als wir im Park ankommen und wir tatsaechlich mit Euro zahlen koennen, faellt uns beiden ein Stein vom Herzen. Sonst haetten wir den halben Tag mit Geld wechseln verbracht anstatt die Wasserfaelle zu sehen. So aber koennen wir in aller Ruhe mit dem Minizug zum Garganta del Diabolo fahren, dem groessten der unzaehligen Wasserfaelle. Nach ca. 15 Minuten Fahrt kommen wir bei der Estacion del Garganta an. Von hier aus laufen wir ca. 30 Minuten auf Metallstegen ueber den Fluss. Alle paar hundert Meter muss man durch ein kleines Stueckchen Wald laufen. Der Schatten tut sehr gut, da es wieder ca. 30 Grad hat und die Sonne gnadenlos herunterbrennt. Schon von weitem sieht man die Gischt des Wasserfalls hochspritzen. Wir naehern uns langsam. Hinter einer letzten Biegung und nach dem Durchqueren eines kleinen Waldstuecks ist es dann soweit. Die Legende besagt, dass der Götterkönig Tupá seinen Sohn, M Boi, den Schlangengott schickte, über den Volksstamm zu wachen.
M'Boi lebte im Paraná-Fluß. Der Häuptling des Stammes, Igobi, hatte seine bildhübsche Tochter Naipi dem Gott M Boi versprochen. M Boi verliebte sich in das Mädchen. Unglücklicherweise war aber ein Stammeskrieger, Tarobá, der Geliebte Naipis. Am Hochzeitstag von M'Bois und Naipis, entfuehrte Tarobá das Mädchen und beide flohen mit einem Kanu über den Fluß. Das Geräusch der aufs Wasser schlagenden Ruder ließ M Boi erwachen. Zornig über den Betrug ließ mit einen kraftvollen Schwanzschlag eine Schlucht im Flussbett entstehen. Das Kanu mit dem Liebespaar stürzte die Schlucht hinein.

Am Fuß der Wasserfälle würde Naipi in einem Felsen verwandelt und ist so ständig der Gewalt des Flusses ausgesetzt. Tarobá ist ein die Fälle überragender Palmbaum geworden, von hier aus kann er Naipi beobachten, ohne je an Ihr gelangen zu können.


Vor uns eroeffnet sich ein Anblick, der sich nicht in Worte fassen laesst. Es scheint, als ob die Erde aufhoeren wuerde. Mit ohrenbetaeubendem Getoese stuerzn die Wassermassen in die Tiefe. Der Vergleich zu Dantes Inferno draengt sich auf.


Der Steg endet bei einer Plattform, die direkt vor dem Wasserfall endet. Langsam naehern wir uns der Plattform. Von hier aus kann man direkt in den "Hoellenschlund" blicken.

Der Wasserfall wirbelt so viel Wasser auf, dass wir nach 2 Minuten klitschnass sind. Bei diesem Anblick kann sich der Kopf kaum entscheiden ob er Angsthormone ausschuetten soll, weil wir direkt an einem unglaublich tiefen Abgrund stehen oder Glueckshormone, weil wir Zeugen eines der wohl unglaublichsten Naturereignisse werden.

Fotos machen ist nicht ganz einfach, da alles nass wird und die Linse dauernd voller Wassertropfen ist. Zum Glueck habe ich eine wasserdichte Tuete dabei, um die Kamera zu schuetzen.

Voellig erschoepft uns sprachlos erreichen wir das Restaurant, um eine kleine Staerkung zu uns zu nehmen und die Eindruecke zu verarbeiten. Zum Glueck haben wir uns den Garganta fuer heute aufgehoben, sonst waeren uns die anderen Wasserfaelle, die wir gestern gesehen haben etwas klein vorgekommen.
Frisch gestaerkt machen wir uns auf den Weg zur Isla San Martin, eine Insel, die zwischen den Wasserfaellen liegt. Leider sind wir etwas zu spaet dran und koennen nur kurz die Insel bzw. den Strand besichtigen.



Dieser Tag war defintiv der vorlaufige Hoehepunkt unserer Reise. Wunderschoene Landschaften, ein unglaublich maechtiges Naturerlebnis, perfektes Wetter. Das wird nur schwer zu toppen sein. Aber wer weiss, schliesslich sind wir ja noch eine ganze Weile unterwegs und haben noch einiges vor uns.


Weitere Bilder findet ihr wie immer bei unserem Photoalbum.

Vielen Dank an alle, die uns Nachrichten und Mails geschickt haben. Wir freuen uns ueber alle Kommentare und Nachrichten aus der Heimat.

Iguazu!!!

22. April 2007, Parrilla Pizza Color, Puerto Iguazu, Argentinien

Ja heute morgen waren wir halbtot. Wir sind heute morgen um 5:30 Uhr aufgestanden. Wer uns kennt, der weiss, dass es kaum etwas schlimmeres fuer uns gibt. Wir haben unsere grossen Rucksaecke im Hostel deponiert, da wir nach Iguazu nur die Daypacks mitnehmen. Mit einem typischen Buenos Aires Taxifahrer sind wir dann zum Aeroparque Jorge Newbery gefahren. heil am Flughafen angekommen habe ich den ersten Fehler der Reise begangen. Ich habe 2 Pesos in einen Getraenkeautomaten gesteckt. Grosser Fehler. Natuerlich kam weder mein Getraenk heraus, noch meine 2 Pesos. Naja aus Fehlern lernt man.
In Puerto Iguazu hat dafuer alles bestens geklappt. Wir wurden abgeholt und direkt ins Hostel Park Iguazu gefahren, das wirklich sehr empfehlenswert ist. Das Personal ist sehr nett und hilfsbereit, unser Zimmer ist sauber und recht nett mit Klimaanlage und sehr ruhig. Eine schoene Abwechslung zu Buenos Aires. Nach einer kurzen Pause und was zu essen fahren wir direkt zu den Wasserfaellen. Der Naturpark ist sehr schoen eingerichtet und erstaunlich gut organisiert.

Wir nehmen uns vor heute den unteren und den oberen Weg zu laufen. Der erste Blick auf das Wasserfall-Panorama ist absolut umwerfend schoen.

Duzende kleinere und groessere Wasserfaelle stuerzen einen Halbkreis bildend in die Tiefe.

Obwohl die Faelle noch ein ganzes Stueck weg sind, kann man schon erahnen, wie beeindruckend sie von Nahem sein muessen. Auf dem unteren Weg naehert man sich dann Stueck fuer Stueck den grossen Wasserfaellen. Auf dem Weg trifft man auf einige kleinere Waserfaelle, die auch sehr schoen sind.

Nach ca. 2 Stunden Spaziergang (es hat ca. 30 Grad) fuehrt der Weg direkt auf einen Wasserfall zu. Am Ende ist eine Plattform, auf der man quasi direkt vor dem Wasserfall steht.



Auf einmal kommt man sich ganz schoen klein vor. Das Wasser faellt in die Tiefe, Regenbogen bilden sich durch das hochspritzende Wasser und man selber ist einfach sprachlos.

Und das Beste ist, dass wir den groessten Wasserfall, den "Garganta del Diabolo" den "Teufelsschlund" noch vor uns haben. Voellig erschoepft aber gluecklich verlassen wir den Park um ca. 6 Uhr und freuen uns schon auf den naechsten Tag an dem wir den Rest besichtigen wollen.

Ein Tag mit Familie Bokser

21. April 2007, Internetcafe, Av. de Mayo, Buenos Aires

Heute haben wir Buenos Aires mit der Tante und dem Onkel von Alice erkundet.

Das Wetter ist zwar weiterhin schlecht aber zum Glueck sind wir mit dem Auto unterwegs. Zuerst sind wir nach La Boca gefahren. Ein ehemaliges Einwanderviertel, das zu einer Touristenattraktion umgewandelt wurde. Die Haeuser sind knallbunt gestrichen. (zumindest in 2 Strassenzuegen) und alles ist sehr touristisch aber auch sehr schoen.
Tangotaenzer auf der Strasse,

ein Diego Maradonna Double, mit dem man sich fotografieren lassen kann, Holzaufsteller mit Tangofiguren drauf und Loechern, damit man seinen Kopf durchstrecken kann, um sich ablichten zu lassen. Und als Hoehepunkt ein Balkon, von dem Peron und seine Frau Evita zusammen mit Maradonna als Papmecheefiguren dem Volk zu winken. Kitsch as Kitsch can be!



Wir laufen auch durch den nicht-touristischen Teil, der deutlich macht, wie aermlich die Leute hier teilweise hausen.

Ueberhaupt ist Buenos Aires eine Stadt der Gegensaetze. Europaeisch und zugleich Suedamerikanisch (vor allem der Verkehr), alt und doch modern, arm und reich unmittelbar nebeneinander. Das Gegenstueck zu La Boca sehen wir direkt danach. In Puerto Madero, dem modernsten Viertel Buenos Aires schiessen die Wolkenkratzer wie die Pilze aus dem Boden und die schicksten Restaurants und teuersten Apartements lassen sich hier finden.


Leider faengt es an zu regnen, so dass wir unseren Spaziergang abbrechen und stattdessen zu der Tochter von Eva, Paula, fahren um die Enkelkinder kennenzulernen. Zwei sehr aufgeweckte, lustige Kinder, Mora (4 Jahre) und Ignacio (1 1/2 Jahre, den alle Natcho rufen, kein Scherz).

Zusammen mit Eva (die Tante), Mario (der Onkel), Paula (die Tochter von Eva), Mora (die Tochter von Paula) und dem voellig uebermuedeten Diego (dem Sohn von Eva)gehen wir in ein typisch argentinisches Restaurant essen.

Hier gibt es "Parrilla", argentinisches Barbecue bei dem das Fleisch nicht auf dem Feuer gebraten wird sondern vor dem Feuer. Seeehr lecker!Eva und Mario sind so nett und laden uns ein. Zusammen mit drei Generationen einer Familie, die wir beide erst einen Tag vorher bzw heute kennengelernt haben, zu Mittag zu essen ist eine schoene Erfahrung. Alle sind sehr herzlich und lustig. Nach einem Kaffee und Kuchen bei Eva und Mario zu Hause wohin auch Sam, der Mann von Paula hinkommt, gehen wir zurueck ins Hostel.

Morgen geht es los nach Iguazu. Der Wecker ist auf halb sechs gestellt. Wir werden sicher halbtot sein aber die Aussicht auf die Wasserfaelle soll ja fuer alles entschaedigen.

Montag, 23. April 2007

Buenos Aires die Zweite

Freitag der 20. April, Cafe Biela, Recoleta, Buenos Aires

Im Hintergrund spielt eine Band Tangomusik, um uns herum Portenos, die sich angeregt unteerhalten, vor mir eine heisse Tasse Kaffee. Langsam spueren wir den Rhythmus der Stadt. Das Wetter ist gestern Nacht komplett umgeschlagen. Statt 30 Grad Sonnenschein, hat es heute Morgen geregnet, bei 15 Grad. So schnell kann das hier gehen. Die Tante von Alice, Eva, hat erzaehlt, dass letztes Jahr die Temperatur an einem Tag um 30 Grad gefallen ist. Verrueckte Stadt!
Nach dem Fruehstueck (ein kleines Fladenbrot mit Pfirsichmarmelade, echt traurig, wir vermissen das Faun) sind wir daher auch erst Mal in ein Internetcafe und haben unseren ersten Blogeintrag gemacht. Danach sind wir nach Recoleta gefahren und Alice hat ihre Tante angerufen. Das war sehr spannend, da sie sich noch nie in ihrem Leben gesehen haben und die Tante keine Ahnung hatte, dass wir in Buenos Aires sind. Zudem war sich Alice nicht sicher, ob die Adresse der Tante noch aktuell ist. Aber Letztendlich hat alles geklappt. Wir haben die Tante erreicht und ihr mit der Mitteilung, das wir in Buenos Aires sind, fast einen Herzinfarkt verpasst. So weit so gut. Ca. 15 Minuten spaeter waren wir dann bei ihr in der Wohnung, die zum Glueck auch in Recoleta ist. Die am Anfang etwas seltsame Atmosphaere, schliesslich haben sie sich noch nie gesehen, wandelte sich schnell zu einer freundlichen Unterhaltung. Nach einem Kaffee, fahren uns Eva (die Tante) und Mario (der Ehemann von Eva) zum Museo des Belles Artes, das eine sehr schoene Sammlung europaeischer und argentinischer Kuenstler besitzt. Inklusive eines Picasso, Gaugin, mehreren Degas, Monets und anderer interessanter Kuenstler. Nach dem Museumsbesuch laufen wir durch einen Park zu dem Cafe Biela, das uns die Tante von Alice empfohlen hat. Da in diesem Viertel hauptsaechlich reichere Leute wohnen, ist alles etwas teurer und auch wesentlich gepflegter als in der Innenstadt. Insgesamt war es ein sehr schoener Tag, trotz des schlechten Wetters.

Freitag, 20. April 2007

Buenos Aires 19.04.2007

Buenos Aires!!!
Wir haben einen Ozean ueberquert und sind beide das erste Mal in Suedamerika. Der Kulturschock bleibt vorerst aus. Es scheint zu stimmen, dass Buenos Aires die europaeischte Stadt Suedamerikas ist. Wir kommen uns ein bisschen wie in Spanien vor. Beim Verlassen der Flughafenhalle trifft uns fast der Schlag. 25 Grad, fast 80% Luftfeuchtigkeit und das um 9 Uhr morgens. Das kann ja lustig werden.
Nach ca. 40 min. Busfahrt erreichen wir das Hotel Cecil auf der Av. de Mayo. Ein Hostel, das vom Lonely Planet empfohlen wird. Leider haben den wohl auch ein paar andere Leute gelesen. Das Hotel ist komplett ausgebucht. Also weiter zum naechsten Hostel, das sollte "nur" 300 Hausnummern die Strasse runter sein. Und das bei sengender Hitze. Zum Glueck finden wir auf dem Weg ein anderes Hostel. Anscheinend treffen sich hier alle in Argentinien Urlaub machenden oder in der Diaspora lebenden Juden. Alles ist auf hebraeisch. Das Zimmer ist angenehm gross und sauber, das Doppelbett ok und aus der Dusche kommt warmes Wasser. Was will man mehr. Nur die angrenzende Strasse ist etwas laut. Etwa so als wuerde man in Muenchen auf der Leopoldstrasse am Siegestor sein Bett aufstellen und versuchen zu schlafen. In der Rush Hour. Im Sommer. Waehrend der WM. Naja wird schon werden, so kaputt wie wir wahrscheinlich heute abend sein werden, wird uns das herzlich egal sein.

Um 14 Uhr gehts los zur ersten Stadterkundung. Zuerst in die Fussgaengerzone "Florida". Die Strasse ist gefuellt mit Menschen als waeren alle "Portenos" auf einmal auf die Idee gekommen ein wenig zu shoppen und ihre gesamte Verwandschaft mitzunehmen. Wer denkt, das europaeische Staedte voll sind, hat das noch nicht gesehen. Nach einem kleinen Mittagessen

gehen wir gestaerkt weiter ueber die Fussgaengerzone "Lavalle" zum Plaza Roma". Der wird ueberschaut von einem wunderschoenen alten Baum auf einem kleinen Huegel. Eingerahmt von Hochhaeusern. Sehr idyllisch.


Von hier laufen wir zum Plaza de Mayo und stellen fest, dass der Marco Polo Fuehrer echt Scheisse ist! Von wegen Insider Tips. In diesem Moment wuenschen wir uns einfach ein paar Infos zu den Gebaeuden um uns herum.



Dafuer beobachten wir einen Chinesen, der mit stoischer Ruhe sein Stativ mit seiner Kamera positioniert, sich davor und dann in einer sehr kommunistischen, Moa-wuerdigen Haltung per Selbstausloeser Bilder von sich vor einem Gebaeude stehend macht. Sehr unterhaltsam. Als naechstes besuchen wir die Kathedrale am Platz. Bezeichnenderweise das kleinste Gebaeude am Platz. Nach einem kleinen Abstecher an den alten Hafen

und die Uni (wir kaufen eine Flasche Wasser in der Mensa) besuchen wir noch das Viertel San Telmo. Hier gibt es jede Menge Antiquitaeten und Schnick-Schnack-Laeden. Wir entdecken eine Pac-Man Lampe!!!

Am Plaza Dorrego essen wir gemuetlich zu Abend

und nehmen dann die U-Bahn zurueck zum Hostel. Angeblich hatte Buenos Aires als eine der ersten Staedte eine U-Bahn, Das scheint zu stimmen, einige der Zuege scheinen heute noch in Gebrauch zu sein!

Heil im Hotel angekommen, fallen wir halbtot ins Bett um Energie zu tanken fuer einen neuen Tag in Buenos Aires!!!

Wer mehr Fotos sehen will, kann ueber unsere Homepage auf den Button "Photoalbum" die gesamten Webalben anschauen.