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Sonntag, 1. Juli 2007

Korea - Home sweet home!

Busan, 02. Juli '07

Unsere Korea-Reise geht heute zu Ende. Die letzten zwei Tage haben wir in Busan verbracht. Wir haben uns nichts besonderes angeschaut, sondern vielmehr das Leben in einer koreanischen Grosstadt genossen. Heute abend geht es mit der Faehre nach Japan. Die vergangen 2 Wochen waren wunderschoen, interessant und sehr intensiv. Wir haben einen ersten Eindruck von Korea, den Menschen hier und dem koreanischen Leben und vor allem Essen bekommen. Natuerlich war die Zeit viel zu kurz um wirklich viel zu sehen. Dennoch habe ich das Gefuehl, eine ganze Menge gesehen zu haben. Zumindest kann ich jetzt sagen, dass ich mich in diesem Land sehr wohl gefuehlt habe und auch ein kleines bisschen zu Hause. Auch wenn ich hier die Menschen nicht verstehe und nichts richtig lesen kann fuehle ich mich doch mit dem Land verbunden. Wir werden auf jeden Fall irgendwann wieder hierher kommen. Vor allem da wir jetzt wissen, dass Alice nicht verhungern wird.

Templestay in Golgulsa Temple

Golgulsa, 29. - 30 Juni '07

Das Highlight unseres Aufenthalts in Korea, unser Templestay im Tempel Golgulsa. Wir haben uns entschlossen eine Erfahrung der ganz anderen Art zu machen und zwei Tage, eine Nacht im buddhistischen Tempel Golgulsa zu verbringen. Der Tempel ist recht abgelegen in den Bergen ca. 1 Stunde entfernt von Gyeongju. In Golgulsa wird eine spezielle Form des Zen-Buddhismus praktiziert, die das Training einer Zen-Kampfsportart, Sunmudo, einschliesst. Aus diesem Grund kommen Menschen aus aller Welt hierher, um diese Kampfsportart zu erlernen.



Bei unserer Ankunft bekommen wir eine Weste,, die wir tragen muessen, an der man uns als Besucher erkennt. Zuerst essen wir mit den anderen Besuchern und Bewohnern des Tempels zu abend. Es gibt Reis und Gemuese. Alice stellt leider erst nachdem sie sich genommen hat fest, das es Tempelregel ist, das man alles was man sich genommen hat auch essen muss. Etwas verzweifelt kommt sie zu unserer Seite (Maenner und Frauen essen hier auf getrennten Seiten), damit ich ihr Gemuese esse. Zum Glueck erbarmen sich zwei andere Tempelbewohner und essen den Rest, da ich einfah nicht mehr kann. nach dem Essen werden wir zu unseren Schlafzimmern gebracht. Spartanisch ist kein Ausdruck. Wir teilen uns das Zimmer mit anderen Besuchern. Die Zimmer sind bis auf jeweils zwei Decken und einem Kissen pro Besucher voellig leer. Auf einer decke schlaeft man, die andere ist zum Zudecken. Fuer eine Nacht kein Problem.




Um 19:00 nehmen wir am Abendgesang/-gebet teil, das eine halbe Stunde dauert. Anschliessend beginnt das Sunmudo-Training, eineinhalb Stunden!!! Ich hab die letzten 15 Jahre nicht mehr so viel Sport gemacht. Koerperlich voellig am Ende laufen wir danach zu unseren Schlafquartieren. Um Punkt 10 uhr abends ist Bettruhe angesagt. Verstaendlich, da man am naechsten Morgen wieder um 4 Uhr geweckt wird. Dummerweise habe ich mit meinen Mitbewohnern nicht so viel Glueck. Kurz nachdem wir das Licht ausmachen, faengt der erste an zu schnarchen, als wollte er den uns umgebenden Wald vernichten. Und als ob das nicht genug waere. um mich vom Schlafen abzuhalten, faengt der Typ neben mir auch noch an mit den Zaehnen zu knirschen. Na ganz toll. Als ich es endlich schaffe einigermassen einzuschlafen, faengt er zu allem Ueberfluss auch noch an im Schlaf zu reden oder besser gesagt zu rufen!!! Anscheinend hat er sich unterbewusst vorgenommen mich nicht schlafen zu lassen. Jedes Mal, wenn ich etwas einschlafe, redet er wieder mit mir. Irgendwann schlafe ich dann doch ein. Nur um, wie es mir vorkommt,ein paar Minuten spaeter von dem Gesang eines Moenchs geweckt zu werden! Ich stehe also auf, sche mir das Gesicht und treffe mich mich mit Alice, die offensichtlich auch nicht mehr geschlafen hat als ich. Wir kraxeln den Berg hoch zum Hauptschrein, da um 4:30 Uhr das Morgengebet losgeht. Nach 1 Stunde Gesang meditieren wir ein halbe Stunde. Alice haelt es kaum aus so lange ruhig zu sitzen und nichts zu machen. Die naechste Uebung gefaellt ihr schon besser, Walking Meditation. Wir laufen im Gaensemarsch den Berg herunter bis zum Haupteingang und wieder hinauf.



Unser wohlverdientes Fruehstueck besteht, welch Ueberraschung, aus Reis und Gemuese.
Danach gehts auch schon wieder zum Sunmudo-Morgentraining. Ich bete, dass es diesmal nicht so anstrengend wird wie am Vortag. Zum Glueck werden meine Wuensche erhoert. Das Training ist eher Joga-orientiert und ist ertraeglich. Als Abschluss des Trainings meditieren wir wieder eine halbe Stunde. Darauf folgt die Uebung 108 Verbeugungen, bei der man, welch Ueberraschung, 108 verbeugungen machen muss. Eine Verbeugung faengt aufrecht stehend an und endet auf den Knien, mit dem Kopf auf dem Boden. Nach 108 Verbeugungen kann ich meine Beine nicht mehr spueren. Zur Entspannung nehmen wir an einer traditionellen Teezeremonie teil. Damit ist unser Tempelaufenthalt auch schon fast vorbei. Nur noch Mittagessen gibt es. Genau, reis mit Gemuese. Kein Wunder sind die Moenche alle total duenn. Wir verlassen den Tempel nach dem Mittagessen. Verabschieden uns von den Leuten und dem Tempelhund und machen uns auf den Weg zurueck nach Gyeongju. Die vergangen 20 Stunden waren unglaublich intensiv, sowohl koerperlich als auch geistig.

Gyeongju

Gyeongju, 28. Juni '07

Gyeongju, die alte Hauptstadt Koreas zu Zeiten der Silla Dynasty ist unsere naechste Station unserer Koreareise. Absolutes Highlight ist unsere Unterkunft in einem traditionallen koreanischen Haus. Unser Zimmer ist recht klein mit Schiebetueren, die mit Papier beklebt sind. Wir schlafen auf einer Matratz direkt auf dem Boden. Total gemuetlich und eine nette Abwechslung zu den eher anonymen Hotelzimmern, in denen wir sonst geschlafen haben.



Gyeongju selbst ist eine mittelgrosse Stadt in der vor allem die Grabmaeler der alten Adligen herausstechen. Diese sind ueber die Stadt verteilt und sehen aus wie grosse Grashuegel. Innen sind sie hohl und beherbergen ein oder zwei Grabstaetten.



Nachmittags wage ich ein kleines Abenteuer und beschliesse mir die Haare schneiden zu lassen. Sehr witzig in einem Land in dem einen niemand versteht. Dafuer sind alle ganz nett und ich darf mir aus einem Stylebook eine Frisur aussuchen. Etwas angespannt setze ich mich hin und lasse mir die Haare schneiden. Als der Frisur fertig ist, bin ich sehr positiv ueberrascht. Die Frisur ist ganz gut geworden und es kostet auch nur 9000 Won, was soviel ist wie ca. 8 Euro.

Andong

Andong, 27. Juni '07

Die letzten zwei Tage haben wir uns vor allem ausgeruht. Wir sind in Andong und haben ein schoenes Hotelzimmer mit Internetanschluss. Dank moderner Technik koennen wir per livestream Fernseh schauen, fatal!!! Natuerlich verbringen wir ueberproportional viel Zeit im Zimmer. Nach mehr als 2 Monaten ohne Fernsehen geniessen wir es mal wieder total einfach berieselt zu werden. Am zweiten tag schaffen wir es doch noch uns ein paar Sachen anzuschauen. Wir besuchen das Folk Museum von Andong in dem die traditionelle koreanische Lebensweise erklaert wird.


danach statten wir dem daneben liegenden Folk Village einen kurzen Besuch ab.





Da es aber ca. 30 Grad hat bleibt es bei einer recht kurzen Besichtigung. Abends gehen wir koreanisch essem. Sogar Alice hat sich inzwischen an das Essen einigermassen gewoehnt. Es schmeckt ihr zwar immer noch nicht super gut aber zumindest kann sie einige Dinge essen und fuehlt sich schon viel gesuender. Kein Wunder bei so viel Gemuese!

Samcheok Caves

Samcheok, 26. Juni '07

Nach einer kurzen Busfahrt von Sokcho nach Samcheok haben wir uns heute die beruehmte Limestone Hoehle bei Samcheok angeschaut, eine der groessten Hoehlen Asiens. Dummerweise muss man vom Eingang des Parks bis zum Eingang der Hoehle 2 km lang nach oben laufen. Nach unserer Wanderung im Seoraksan Park haben wir noch ordentlich Muskelkater und haben ganz schoene Probleme ueberhaupt zur Hoehle zu kommen. Wir muessen ca. 5 Pausen auf dem Weg nach oben einlegen. Man wird halt auch nicht juenger. Oben angekommen erwartet uns ein riesiger Hoehleneingang und Scharen von koreanischen Familien, die hier ihren Sonntagsausflug machen.



Die Hoehle besteht eigentlich aus mehreren zusammenhaengenden Einzelhoehlen, die man auf einem ca. 2 km langen Rundweg besichtigen kann. In den Hoehlen gibt es kleinere Baeche, Miniseen, kleine Wasserfaelle, jede Menge Gesteinsformationen, etc. Insgesamt besticht die Hoehle weniger durch ihre Schoenheit sondern vielmehr durch ihre reine Groesse.





Nach ca. 2 Stunden Hoehlenwanderung kommen wir wieder ans Tageslicht. Die Temperatur draussen ist 10 Grad hoeher als in der Hoehle. Die Luftfeuchtigkeit ungeheuer hoch.



Wir ruhen uns erstmal aus bevor wir wieder nach unten laufen. Abends vegnuegen wir uns Samcheok und gehen ausnahmsweise zu einem italienischen Restaurant. Nach all dem koreanischen Essen eine willkommene Abwechslung, vor allem fuer Alice. Morgen geht die Reise schon weiter nach Andong.

Sonntag, 24. Juni 2007

Seoraksan National Park, Korea

Sokcho, Korea, 22. Juni '07

Wir haben Seoul verlassen und sind inzwischen in Sokcho an der Ostkueste Koreas angekommen. Sokcho ist eine kleinere, ziemlich uninteressante Stadt, die vor allem bekannt ist fuer 2 Dinge: Roher Fisch und Seoraksan National Park. (abgesehen davon machen sie hier Werbung fuer einen Steg auf dem man bei Wellengang seltsame Geraeusche hoeren kann, die aehnlich einem koreanischen Instrument klingen, allerdings ist in der Brochure in klein geschrieben, dass man die Geraeusche nur frueher hoeren konnte. Also eigentlich ist es nur ein Steg).

Wir entschliessen uns, den rohen Fisch auszulassen und nur den Nationalpark zu besuchen.



Der Nationalpark ist eines der Hauptausflugsziele der Koreaner und anscheinend am Wochenende voellig ueberlaufen. Zum Glueck sind wir an einem Freitag hier und der Park ist fast leer. Als erste Tour haben wir uns eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall vorgenommen. Entlang eines kleinen Baches wandern wir hauptsaechlich bergauf. Der Gebirgsbach ist noch recht klein, da gerade das Ende der Trockenzeit ist. Im naechsten Monat schwillt der Bach um mindestens das dreifache Volumen an. Alles hier ist eibfach wunderschoen. Der Bach, die Felsen, der Wald, das Wetter und sogar die kleinen Streifenhoernchen, die ab und zu vorbeischauen.







Am Wasserfall angekommen machen wir eine kleine Pause und strecken unsere Fuesse ins kalte Wasser.



Nach einer kleinen Staerkung (Bibimbab mit Gemuese) machen wir uns auf zur zweiten Wanderung des Tages. Bergauf zum Gipfel einer Bergkette. Auf dem Weg kommen wir an einem Tempel vorbei





und an einem Felsen, den man anscheinend mit einer kleinen Gruppe hin- und herbewegen kann. Wir sind wohl eher klein als 'ne Gruppe und koennen gar nichts bewegen.



Trotzdem hochmotiviert machen wir uns auf den Weg zum Gipfel. Ab hier geht es ziemlich steil bergauf. Ziemlich fertig kommen wir bei den Treppen an, die den letzten Abschnitt bis zum Gipfel darstellen. Wir wussten zwar, das es hier 800 Stufen in die Hoehe geht aber irgendwie haben wir wohl ueberlesen, dass es so steil ist. Ein bisschen steiler und man muesste die Treppe fairerweise als Leiter bezeichnen.



Ziemlich atemberaubend und schwindelerregend. Meine Hoehenangst erschrickt sich selbst beim Blick in die Tiefe. Da muss man durch. Stufe fuer Stufe klettern wir nach oben.



Eigentlich wollen wir nur noch hoch aber unsere Beine fordern zwischendurch Pausen. Ans Gelaender geklammert ruhe ich mich aus. Dann sind wir oben. Der Ausblick ist wunderschoen.







Leider muss ich die ganze Zeit daran denken, dass ich die Treppe wieder runtergehen muss. Kein Spass dieser Ausflug. Irgendwie kommen wir unten an. Nach fast 7 Stunden wandern freuen wir uns nur noch auf eine Dusche und unser Bett. Morgen gehts weiter nach Samcheok. Dort werden wir eine der groessten Limestone-Hoehlen Asiens besuchen. Hoffentlich gibt es da keine Stufen!

Mittwoch, 20. Juni 2007

Seoul - Back to the roots!

Emerald Motel, Seoul, 20. Juni '07

Und weiter geht es mit unserer Weltreise. Vor drei Tagen sind wir in Seoul angekommen. Meiner Geburtsstadt in meinem Heimatland, in der ich das letzte Mal vor ca. 30 Jahren war. Nachdem wir von Sydney ueber Hongkong nach Incheon geflogen sind, haben wir um 5:30 Uhr morgens Seoul erreicht. Angekommen im Motel wollen wir eigentlich nur noch schlafen. Das machen wir auch. Fuer drei Stunden legen wir uns aufs Ohr, bevor wir etwas frischer sind und bereit die Stadt zu erkunden. Wir laufen gemuetlich bei 30 Grad Hitze durch die Innenstadt, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Nach Suedamerika und Australien ist Korea das erste Land, das komplett anders ist, die Kultur, die Sprache, die Schrift, die Leute, einfach alles.





Vor allem die Orientierung faellt enorm schwer. Die meisten Strassen haben keinen Namen, die wenigen Strassen, die einen haben, haben ihn nur auf koreanisch geschrieben. Kein Wunder, dass Korea eines der Laender mit der hoechsten Fax-Dichte der Welt ist. Wenn man hier irgendeinen Treffpunkt ausmacht, faxt man normalerweise direkt eine Karte. Zu unserem Glueck kommen wir zu einem Platz, auf dem gerade eine Vorfuehrung traditioneller Taenze stattfindet. Fuer unsere Ohren sehr ungewohnte Klaenge begleiten Taenzer in seltsamen Kostuemen.



Als Kontrastprogramm tritt direkt danach eine Gruppe jugendlicher Breakdancer auf, die zu Hip-Hop-Musik die wildesten Breakdance-Acts vollfuehren.





Hier ist wirklich modern und traditionell direkt nebeneinander. Nach einer weiteren Stunde Stadtspaziergang faengt unser Magen an zu knurren und wir muessen uns ein Restaurant suchen. Viele Menschen finden die koreanische Kueche hoeflich ausgedrueckt "interessant". Alice ist da ganz anders, ihr schmeckts einfach nicht! Um das zu aendern, beschliessen wir traditionell koreanisch essen zu gehen. Wir machen uns auf die Suche nach einem vom Lonely Planet enmpfohlenen Restaurant. Auf dem Weg fragen wir eine Oma nach dem Weg. Nach einem misslungenen Versuch, uns den Weg aufzuzeichnen, bringt sie uns einfach direkt selber hin. Wir laufen ca. 500 Meter einer wildfremden Oma hinterher, die erstaunlich fit fuer ihr Alter ist, wir kommen kaum hinterher. Endlich angekommen, hat das Restaurant leider geschlossen. Macht nichts, es gibt ja noch andere. Nach ein paar Minuten laufen, entscheiden wir uns fuer ein sehr nett aussehendes Restaurant in Insadong, dem Viertel in dem wir wohnen (unsere Wahl faellt auf das einzige restaurant, dass auch eine englische Karte hat!).



Wir bestellen Schweinefleisch im Hotpot mit Kimchi und ca. 8 anderen Beilagen. Das erhoeht die Chance, dass Alice irgendetwas davon schmeckt. Das ist leider ein Trugschluss!!! Mir schmeckts dagegen sehr gut.

Ein neuer Tag in Seoul beginnt. Heute wollen wir ein paar der Sehenswuerdigkeiten sehen. Als erstes gehen wir zu einer Einkaufsstrasse namens Insadong-gil in der es viele traditionelle Laeden gibt. Anschliessend besuchen wir den groessten buddhistischen Tempel in Seoul. Der befindet sich mitten in der Stadt und ist tatsaechlich voller Leute, die hier beten, meditieren, etc.





Dann geht es weiter sum ersten Highlight, dem groessten Palastkomplex Seouls.







Voellig fertig von der Sonne und erschlagen von den Eindruecken gehen wir zurueck ins Hotel, um uns auszuruhen. Was fuer ein Tag! Wir sind endlich wieder in einem Kulturland.

Nach einer etwas laengeren Nacht, machen wir uns erneut auf, einen weiteren Palast zu erkunden. Im Gegensatz zu dem Palast, den wir gestern besucht haben, ist dieser hier unsymmetrisch und eher an der Natur orientiert aufgebaut. Eigentlich ein sekundaerer Palast, macht er auf uns einen noch groesseren Eindruck, da er irgendwie schoener und nicht ganz so protzig ist. Der Hoehepunkt ist aber der "Secret Garden" hinter dem Palast.







Nach der Besichtigung verabreden wir uns mit Herrn Park, einem Bekannten meines Vaters, der sich angeboten hat, sich ein wenig um uns zu kuemmern, waehrend wir in Seoul sind. Das Treffen verlaeuft sehr nett. Herr Park laedt uns sogar zum Essen ein. Zusammen mit ihm und Frau Kwak gehen wir zu einem traditionellen (ja, schon wieder) koreanischen Barbecue-Restaurant. Das Essen ist super und sogar Alice findet ein paar Dinge, die ihr schmecken.

Den naechsten Tag verbringen wir mit Frau Kwak und einem Kollegen von ihr, die uns die Stadt zeigen. Das ist wirklich ein total nettes Angebot, dass wir natuerlich nicht ausschlagen wollen. Nach einem kurzen Fruehstueck bei Starbucks (ja, auch vor Korea macht die Globalisierung nicht halt) fahren wir in die Berge und geniessen die Aussicht auf Seoul. Als naechstes geht es zum Lunch in ein schickes koreanisches Restaurant wo wir ein typisches koreanisches Festessen aufgetischt bekommen. Soviel verschiedene Gerichte essen wir nicht mal an Weihnachten, an allen drei Feiertagen zusammen!!!

Vollgegessen machen wir uns auf den Weg zu einem Park in dem eine oeffentliche Taekwondo-Show stattfindet. Die Show ist spektakulaer. So was hat man noch nicht gesehen. Ich hab noch nie irgendjemand so hoch springen gesehen. Das sind also special effects made in Korea!










Nach einem Ausflug zum Han River und zum "neuen" Seoul gehen wir mal wieder essen, bevor wir um Korea House eine Vorfuehrung traditioneller Taenze und Musik besuchen.



Wir beschliessen den Abend mit einer Fahrt zu Namsan, einem Berg bei Seoul, um die Nachtaussicht auf Seoul zu genissen.



Ein wunderschoener Tag geht zu Ende und damit auch unsere Seoul-Erfahrung. Morgen geht es weiter nach Sokcho an die Kueste Koreas.