Sonntag, 15. Juli 2007

Nara, letzter Tagesausflug von Kyoto aus

Nara/Kyoto, 13. Juli '07

Heute haben wir unseren letzten Tag in Kyoto bzw. in Nara verbracht. Nara war Hauptstadt von Japan, bevor Kyoto Hauptstadt wurde. Ca. 1 Stunde von Kyoto entfernt, ist Nara vor allem fuer seine buddhistischen Tempel beruehmt. Leider hat es seit gestern abend nicht mehr aufgehoert zu regnen. Als wir in Nara ankommen wird dr Regen zumindest ein wenig schwaecher. Da man alls zu Fuss erkunden muss machen wir die heutige Tour im Schnelldurchlauf, da es echt nicht so viel Spass macht, im Regen rumzulaufen.




Dies ist die zweithoechste Pagode in Japan.

Das Highlight unseres Ausflugs ist ein riesigr Tempel, den eine grosse Parkaehnliche Anlage umgibt. In der leben ca. 1500 Hirsche, die als heilig angesehen werden und denen es sichtlich gut geht. Man kann fuer 150 Yen ein paar spezielle Cracker kaufen und sie fuettern. Allerdings werden sie dann recht aufdringlich und fangen an einen ueberall ein wenig anzuknabbern. Auch versuchen sie manchmal in Geschaefte rein zu gehen. Da sie aber nie bezahlen, wird das nicht so gerne gesehen, heilig hin oder her!







Fuer die drei Tempel die wir besuchen hat sich die Reise hierher echt gelohnt. Und fuer den riesigen Buddha, der in dem tempel sitzt.



Wieder in unserem Hostel, kommen wir mit ein paar sehr netten Schwedinnen ins Gespraech. Wir beschliessen zusammen ein letztes Mal zu unserem chinesischen Restaurant zu gehen, da auch die Schwedinnen genug von japanischen Essensexperimenten haben (einedavon hat sich schon mal aufgrund des Essens hier uebergeben muesen). Dementsprechend froh leuchten auch ihre Augen, als sie sehen, was es beim Chinesen zu essen gibt. nach 2 Stunden essen gehen wir zurueck zum Hostel und holen unsere Sachen. Dann gehts auch schon los zum Busbahnhof. Wir fahren mit dem Nachtbus nach Tokyo. Nachdem wir so gute Erfahrungen mit demNachtbus von Fukuoka nach Kyoto gemacht haben, rechnen wir natuerlich auch hier mit einem Luxusnachtbus. Tja, weit gefehlt. Jetzt wissen wir auch, warum die Busfahrt so viel billiger war. Der bus hat mit Abstand die kleinsten Sitze von allen Bussen, die wir auf unserer Weltreise biher benutzt haben. An schlafen ist im Grunde nicht zu denken. Naja, irgendwie werdenwir schon irgendwann mal einschlafen. Wenn wir aufwachen, sind wir in Tokyo!!!

Koya San

Koya San, 12. Juli '07

heute haben wir unseren ersten Tagesausflug von Kyoto aus gemacht. Nach Koya San, einer kleinen Stadt in den Bergen, die ungefaehr 3 Stunden von Kyoto entfernt ist. Urspruenglich wollten wir da auch eine Nacht uebernachten. Aufgrund der horrenden Uebernachtungspreise haben wir uns allerdings doch dagegen entschieden. Koya San ist beruehmt fuer seine Tempel und die wunderschoenen Lage in den Bergen. Von den Tempeln schauen wir uns wiederum nur die wichtigsten an, da es sonst langsam echt ueberhand nimmt, Tempelmaessig gesehen. Aber die lohnen sich dafuer richtig. Als erstes besuchen wir einen Tempel, der bekannt fuer seinen Steingarten ist und in dem man auch einen gruenen Tee inmitten eines grossen Saales trinken kann. Eine sehr schoene Atmosphaere.





Am Anfang ist eine Scheibe eines Baumstamms, der den Ringen nach zu urteilen ca. 300 Jahre alt war.



Zwischen aelteren hoelzernen Tempeln steht eine Pagode, die im Gegensatz zu den anderen Tempeln farbig ist. Irgendwie passt das nicht ganz so aber die Pagode ist anscheinend ein Besonderheit in Japan. Zumindest mal was anderes.



Die ganze Gegend ist voller Tempel, Pagoden, Schreine und anderen buddhistischen Sachen.







Nach ein paar Stunden Sightseeing bekommen wir Hunger und beschliessen zurueck nach Kyoto zu fahren. Dort haben wir neamlich ein chinesisches Restaurant entdeckt, das ein Buffet anbietet. Endlich asiatisches, leckeres Essen (wir konnten uns immer noch nicht mit japanischem Essen anfreunden). Die Fahrt zurueck dauert auch fast 5 Stunden, so dass wir halbverhungert in dem Restaurant ankommen. Nach 2 Stunden gehen wir mit vollen Baeuchen nach Hause und ruhen uns aus fuer unseren letzten Tag in Kyoto bzw. in Nara, dem Ziel unseres letzten Tagesausflugs.

Samstag, 14. Juli 2007

Kyoto, 09.+10.+11. Juli 2007

Kyoto, Japan, 11. Juli 07

Kyoto ist einfach super! Die letzten dreiTage haben wir mit Sightseeing verbracht, was man hier in Kyoto im Grunde fuer Wochen machen kann, wenn man wirklich alles sehen will. Da wir aber der Meinung sind, dass man sich nicht jeden den 30 Tempel hier anschauen muss, beschraenken wir uns auf die wichtigsten bwz. schoensten Tempel und Palaeste. Damit haben wir auch so genug zu tun. Mit Abstand der schoenste Tempel ist der "Golden Pavillion", ein Pavillion, der inmitten eines Sees steht und, welch Ueberraschung, golden ist.





Wirklich ein lohnenswertes Ziel. Im Gegensatz zu dem "Silberen Pavillion", den wir am naechsten Tag besuchen. Anscheinend wurde dieser Pavillion nur silbern genannt, um ihn von dem goldenen zu unterscheiden. Ansonsten ist absolut nichts silbernes an dem Pavillion!



Dafuer ist der Garten sehr schoen.




Recht beeindruckend ist auch der Palast, einer der letzten erhaltenen Palaeste dieser Zeit in Japan. Dummerweise sind fast alle historischen Gebaeude aus Holz gebaut gewesen und sind im Laufe der Zeit das eine oder andere Mal abgebrannt. Viele Gebaeude die man heute besichtigen kann, sind daher Wiederaufbauten aus neuerer Zeit. Im Palast sind vor allem wunderschoene Malereien, die sich auf den Waenden und Schiebetueren befinden. Leider darf man keine Photos davon machen.





Als naechstes geht es zum Kostuem Museum. hier gibt es eine Ausstellung von kleinen Wachsfiguren, die historische Minikostueme anhaben. Highlight ist hier ganz klar die Moeglichkeit, selber ein historisches Kostuem anzuziehen und Photos davon zu machen. Echt witzig, und erstaunlich,wie die Leute frueher sich bewegen konnten. Teilweise bestehen die Kleider aus 15 Lagen Stoff!!! Offensichtlich war das die Methode, zu zeigen, wieviel Geld man hat.





Wir verbringen einen Grossteil unserer Zeit auch damit einfach durch Kyoto zu schlendern und die Atmosphaere in uns aufzunehmen. Irgendwie ist das hier ein seltsames Land. Die Frauen sprechen zum Teil mit unglaublich hohen Stimmen und kleiden sich absolut verrueckt. Alle scheinen Comics zu lesen, vom Businessman im Anzug bis hin zur Hausfrau. Alle scheinen einen Putzfimmel zu haben, was natuerlic das Reisen recht einfach macht. Und die Gestik, Mimik und Gerauesche, die sie hier von sich geben sind voellig anders als in Europa. Das macht es manchmal echt schwer, die Reaktionen der Leute zu deuten. Alles in allem haben wir aber sehr viel Spass. kaum zu glauben, dass wir nur noch ein paar Tage hier sind und dann schon wieder auf dem Weg nach Bangkok. Die Zeit verfliegt und wir koennen uns vor Eindruecken kaum retten. Wahrscheinlich werden wir noch ein paar Monate nach der Reise brauchen, un ds hier alles zu verarbeiten.

Mehr Bilder gibt es wie immer in unserem Photoalbum.

Sonntag, 8. Juli 2007

Kyoto, the Heart of Japan!

Kyoto, 08. Juli 2007

Wir sind im Herzen von Japan, in Kyoto. Hier ist das Zentrum traditioneller, japanischer Kultur. In kaum einer anderen Stadt in Japan finden sich so viele kulturelle Schaetze wir in der alten Hauptstadt Kyoto. Nachdem wir ueber nacht mit dem Bus von Fukuoka nach Kyoto gefahren sind, haben wir nach etwas suchen ein nettes kleines Hostel gefunden. Nach einem kurzen Erholungsschlaf machen wir uns bei 30 Grad im Schatten auf den Weg, Kyoto zu erkunden. Wir schauen uns zuerst den Stadtteil Gion an, der vor allem fuer seine Geishas (ja, es gibt tatsaechlich heute noch einige) bekannt ist. Da wir aber recht spaet am abend unterwegs sind treffen wir keine an. Zum Abendessen entscheiden wir uns fuer ein koreanisches Restaurant, da uns etwas das Gemuese fehlt. Hier essen wir eine japanische Interpretation des koreanischen Gerichts "Bulgogi". Zumindest etwas Gemuese ist dabei.

Am naechsten Tag beginnt das Sightseeing richtig. Nachdem wir von unserem Hostel in ein so genanntes Ryokan (ein Hotel im japanischen Stil) umgezogen sind, fahren wir zu Nanzenji, einer grossen Tempelanlage.





Hier besichtigen wir den Nanzenji Tempel, der im Inneren wunderschoene bemalte Zwischenwaende hat, sowie den Hojo Garden, ein Steingarten, der zu Nanzenji gehoert und das Eingangstor.



Neben diversen anderen Nebentempeln besuchen wir auch den Tempel Tenju-An, der beruehmt ist fuer seinen schoenen Garten.





Von hier aus laufen wir zum Maruyama Park, der vor allem im Fruehling, wenn die Kirschbaeume bluehen, eine grosse Touristenattraktion ist.



Wieder in Gion machen wir uns auf die Suche nach Geishas, die auf dem Weg zu einem Cafe sind. Mit etwas Glueck trifft man manchmal eine. Und wir haben Glueck, wir treffen nicht nur eine, sondern gleich drei!!! Der Anblick ist voellig surreal, da die Geishas tatsaechlich wie Wesen aus einer anderen Welt scheinen, die in kleinen Trippelschrittchen die Strasse entlangschweben.







Heute haben wir uns vorgenommen, es noch einmal mit japanischem Essen zu probieren. Unser Fuehrer empfiehlt ein japanisches Nudelrestaurant in Gion. Die gute Nachricht ist, die Karte ist auf englisch. Die schlechte Nachricht ist, 90 Prozent der Gerichte beinhaltet ein rohes oder halbrohes Ei oder andere rohe Zutaten. Das schreckt uns doch etwas ab. Wir bestellen beide eine Nudelsuppe, deren Geschmack leider zwischen seltsam und ungeniessbar schwankt. Tapfer essen wir das meiste auf, zahlen und fragen an der naechsten Ecke nach dem naechsten McDonalds. Ein bisschen schaemen wir uns natuerlich schon aber wir brauchen dringend etwas mit einem starken Geschmack um den japanischen Nachgeschmack aus dem Mund zu bekommen. Soviel also dazu. Demnaechst werden wir wohl was anderes japanisches probieren muessen.

Dienstag, 3. Juli 2007

Fukuoka, 1. Station in Japan

Fukuoka, Japan, 04. Juli `07

Wir sind in Japan!!!

Am 02. Juli sind wir von Busan, Korea, mit der Nachtfaehre nach Hakata, Japan uebergesetzt. Am 03. Juli morgens sind wir um 6:00 Uhr frueh in Japan aufgewacht. Nach einer kleinen Oddysee auf der Suche nach einem Hotel (anscheinend war das Hotel mal da, wo jetzt ein grosses Loch ist), haben wir mit Hilfe der Tourist Information am Bahnhof doch noch ein Hotelzimmer bekommen. Hier ist alles doch ein klein wenig einfacher als in Korea, da mehr Menschen englisch sprechen (zumindest ein klein wenig). Etwas komisch ist allerdings, dass sie wenn sie nein sagen mit dem Kopf nicken. Dazu kommt, dass ein Grossteil der Leute hier wie Comicfiguren reden, mit irre hoher, piepsiger Stimme und die Endungen der Saetze in die Laenge ziehen, bis ihnen die Luft ausgeht.
Nach einem Mittagsschlaf im Hotel, erkunden wir die Stadt ein wenig. Wir landen bei einer ueberdimensionalen Shoppingmall. Hier gibt es so ziemlich alles, von japanischer Kleidung, ueber Kinos, bis hin zu ZARA.





Etwas schwer faellt uns die Essenswahl. Wir wollen ja nicht direkt am ersten Abend was voellig ekliges essen. Das erste Restaurant hat eine Karte auf englisch. Allerdings schrecken uns Gerichte wie "rohes Pferdefleisch am Spiess" und "Fischmagen" doch etwas ab. Am Schluss landen wir bei einem Japanisch-franzoesischem Restaurant bei dem das Essen recht annehmbar aussieht und es anscheinend keine total abartigen Sachen gibt. Das wird ein kulinarisches Abenteuer hier.

Heute haben wir uns ein paar der Sehenswuerdigkeiten der Stadt angeschaut. Darunter ein Schrein und zwei buddhistische Tempel.









Spaeter wollen wir noch mehr Kultur sehen und ins Museum of Asian Art gehen.



Morgen abend geht es mit dem Bus nach Kyoto. Von dort aus werden wir mehrere Tagesausfluege machen und uns einen guten Teil von Japan anschauen bevor wir weiter nach Tokyo reisen.

Sonntag, 1. Juli 2007

Korea - Home sweet home!

Busan, 02. Juli '07

Unsere Korea-Reise geht heute zu Ende. Die letzten zwei Tage haben wir in Busan verbracht. Wir haben uns nichts besonderes angeschaut, sondern vielmehr das Leben in einer koreanischen Grosstadt genossen. Heute abend geht es mit der Faehre nach Japan. Die vergangen 2 Wochen waren wunderschoen, interessant und sehr intensiv. Wir haben einen ersten Eindruck von Korea, den Menschen hier und dem koreanischen Leben und vor allem Essen bekommen. Natuerlich war die Zeit viel zu kurz um wirklich viel zu sehen. Dennoch habe ich das Gefuehl, eine ganze Menge gesehen zu haben. Zumindest kann ich jetzt sagen, dass ich mich in diesem Land sehr wohl gefuehlt habe und auch ein kleines bisschen zu Hause. Auch wenn ich hier die Menschen nicht verstehe und nichts richtig lesen kann fuehle ich mich doch mit dem Land verbunden. Wir werden auf jeden Fall irgendwann wieder hierher kommen. Vor allem da wir jetzt wissen, dass Alice nicht verhungern wird.

Templestay in Golgulsa Temple

Golgulsa, 29. - 30 Juni '07

Das Highlight unseres Aufenthalts in Korea, unser Templestay im Tempel Golgulsa. Wir haben uns entschlossen eine Erfahrung der ganz anderen Art zu machen und zwei Tage, eine Nacht im buddhistischen Tempel Golgulsa zu verbringen. Der Tempel ist recht abgelegen in den Bergen ca. 1 Stunde entfernt von Gyeongju. In Golgulsa wird eine spezielle Form des Zen-Buddhismus praktiziert, die das Training einer Zen-Kampfsportart, Sunmudo, einschliesst. Aus diesem Grund kommen Menschen aus aller Welt hierher, um diese Kampfsportart zu erlernen.



Bei unserer Ankunft bekommen wir eine Weste,, die wir tragen muessen, an der man uns als Besucher erkennt. Zuerst essen wir mit den anderen Besuchern und Bewohnern des Tempels zu abend. Es gibt Reis und Gemuese. Alice stellt leider erst nachdem sie sich genommen hat fest, das es Tempelregel ist, das man alles was man sich genommen hat auch essen muss. Etwas verzweifelt kommt sie zu unserer Seite (Maenner und Frauen essen hier auf getrennten Seiten), damit ich ihr Gemuese esse. Zum Glueck erbarmen sich zwei andere Tempelbewohner und essen den Rest, da ich einfah nicht mehr kann. nach dem Essen werden wir zu unseren Schlafzimmern gebracht. Spartanisch ist kein Ausdruck. Wir teilen uns das Zimmer mit anderen Besuchern. Die Zimmer sind bis auf jeweils zwei Decken und einem Kissen pro Besucher voellig leer. Auf einer decke schlaeft man, die andere ist zum Zudecken. Fuer eine Nacht kein Problem.




Um 19:00 nehmen wir am Abendgesang/-gebet teil, das eine halbe Stunde dauert. Anschliessend beginnt das Sunmudo-Training, eineinhalb Stunden!!! Ich hab die letzten 15 Jahre nicht mehr so viel Sport gemacht. Koerperlich voellig am Ende laufen wir danach zu unseren Schlafquartieren. Um Punkt 10 uhr abends ist Bettruhe angesagt. Verstaendlich, da man am naechsten Morgen wieder um 4 Uhr geweckt wird. Dummerweise habe ich mit meinen Mitbewohnern nicht so viel Glueck. Kurz nachdem wir das Licht ausmachen, faengt der erste an zu schnarchen, als wollte er den uns umgebenden Wald vernichten. Und als ob das nicht genug waere. um mich vom Schlafen abzuhalten, faengt der Typ neben mir auch noch an mit den Zaehnen zu knirschen. Na ganz toll. Als ich es endlich schaffe einigermassen einzuschlafen, faengt er zu allem Ueberfluss auch noch an im Schlaf zu reden oder besser gesagt zu rufen!!! Anscheinend hat er sich unterbewusst vorgenommen mich nicht schlafen zu lassen. Jedes Mal, wenn ich etwas einschlafe, redet er wieder mit mir. Irgendwann schlafe ich dann doch ein. Nur um, wie es mir vorkommt,ein paar Minuten spaeter von dem Gesang eines Moenchs geweckt zu werden! Ich stehe also auf, sche mir das Gesicht und treffe mich mich mit Alice, die offensichtlich auch nicht mehr geschlafen hat als ich. Wir kraxeln den Berg hoch zum Hauptschrein, da um 4:30 Uhr das Morgengebet losgeht. Nach 1 Stunde Gesang meditieren wir ein halbe Stunde. Alice haelt es kaum aus so lange ruhig zu sitzen und nichts zu machen. Die naechste Uebung gefaellt ihr schon besser, Walking Meditation. Wir laufen im Gaensemarsch den Berg herunter bis zum Haupteingang und wieder hinauf.



Unser wohlverdientes Fruehstueck besteht, welch Ueberraschung, aus Reis und Gemuese.
Danach gehts auch schon wieder zum Sunmudo-Morgentraining. Ich bete, dass es diesmal nicht so anstrengend wird wie am Vortag. Zum Glueck werden meine Wuensche erhoert. Das Training ist eher Joga-orientiert und ist ertraeglich. Als Abschluss des Trainings meditieren wir wieder eine halbe Stunde. Darauf folgt die Uebung 108 Verbeugungen, bei der man, welch Ueberraschung, 108 verbeugungen machen muss. Eine Verbeugung faengt aufrecht stehend an und endet auf den Knien, mit dem Kopf auf dem Boden. Nach 108 Verbeugungen kann ich meine Beine nicht mehr spueren. Zur Entspannung nehmen wir an einer traditionellen Teezeremonie teil. Damit ist unser Tempelaufenthalt auch schon fast vorbei. Nur noch Mittagessen gibt es. Genau, reis mit Gemuese. Kein Wunder sind die Moenche alle total duenn. Wir verlassen den Tempel nach dem Mittagessen. Verabschieden uns von den Leuten und dem Tempelhund und machen uns auf den Weg zurueck nach Gyeongju. Die vergangen 20 Stunden waren unglaublich intensiv, sowohl koerperlich als auch geistig.