Montag, 14. Mai 2007

Guayaquil, die 2te

Guayaquil, 11. Mai 07

Heute haben wir Guayaquil erkundet. Nach einem ausgiebigen Fruestueck auf der Terasse

fahren wir mit dem Taxi in die Stadt und haben uns erstmal den Parque Seminario angeschaut. Guayaquil ist die einzige Stadt, in dessen Stadtmitte Landiguanas leben.

Die werden teilweise bis zu einem Meter lang und sehen recht gefaerlich aus, sind aber voellig harmlos.

Direkt neben dem Park steht die Kathedrale, die leider geschlossen hatte. Wir laufen zum Malecon, eine Parkanlage an dem Meerarm, der durch Guayaquil fliesst. Die erst 2001 eroeffnete Anlage ist riesig und wunderschoen.

Besonders gut gefaellt uns die angelegte Gartenanlage.

Danach gehts 400 Stufen bergauf durch die beiden Viertel Santa Ana und Las Penas.

Witzigerweise ist nur der Weg und die Haeuser 5 Meter links rechts und links der Treppe schoen gemacht. Dahinter geht der Slum weiter. Auch die Polizei macht uns darauf aufmerksam, dass sie nur fuer die Treppe und den die anderen 10 Meter zustaendig ist. Dafuer ist das ganz schoen gemacht.

Oben angekommen hat man einen schoenen Blick ueber ganz Guayaquil.

Wieder unten angekommen gehen wir zu einer Shoppingmall, um ein Paar Schuhe fuer mich zu kaufen, da meine Turnschuhe langsam auseinanderfallen (ich hab sie in der 8. Klasse gekauft). Nach etwas suchen finden wir einen SChuh, der mir passt. Dummerweise hat der Verkaeufer nur den einen Schuh und nicht den passenden zweiten. Wir lachen uns halb kaputt. Er hat aber einen anderen in der selben Groesse, der farblich leicht anders ist aber zumindest das selbe Modell. Wir kaufen das ungleiche Paar mit etwas Rabatt. Was solls, hauptsache bequem.

Abends kommen ein paar Freunde von Anki zu Besuch und wir essen gemeinsam zu abend, quatschen und spielen ein komisches Spiel, bei dem man Aktivitaeten wie Malen mit geschlossenen Augen und Pantomime machen muss.


Sehr lustig. Leider verliert sowohl meine als auch Alice Gruppe. Macht nix, wenn wir es in Deutschland finden,kaufen wir es und zwingen alle guten Freunde es mit uns zu spielen (Maria, dir gefaellt das sicher, da kannst du ganz viel Energie verbrauchen!!!).

Guayaquil, bei Anki

Guayaquil, Ecuador, 10. Mai 07

Heute sind wir nach weiteren 5 Stunden Busfahrt in Guayaquil angekommen. Vom Hochland in die Ebene zu fahren ist echt ein Erlebnis. Von kalt und regnerisch wird es auf einmal schwuel und heiss. Angekommen am Busbahnhof in Guayaquil nehmen wir uns ein Taxi zu unserer Freundin Anki. Leider sollte Alice recht behalten, als sie schon zu Anfang meint, der Fahrer sieht total dumm aus, der hat sicher keine Ahnung. Tatsaechlich weiss er ueberhaupt nichts. Oder wir erwarten einfach zu viel von den Taxifahrern hier. Zum Beispiel dass sie Grundkenntnisse im Autofahren beherrschen und den Weg kennen. Unser Fahrer faellt leider in beiden Disziplinen durch. Zuerst faehrt er in die voellig falsche Richtung. Bis ein Kollege ueber Funk im sagt, dass er wieder zurueck fahren muss. Nach 20 Minuten Fahrt sind wir also wieder am Busbahnhof!!! Den weiteren Weg laesst er sich ueber Funk von seinen Kollegen erklaeren. Und zwar jede einzelne Strasse!!! Alle 100 Meter haelt er an und muss sich orientieren. Dazwischen fragt er uns welchen Weg er nehmen soll. Da wir aber weder besonders gut spanisch sprechen noch den Weg kennen (die Tatsache, dass wir ihm nicht den Weg weisen koennen, scheint ihn etwas zu erstaunen), koennen wir ihm da nicht weiterhelfen. Nachdem er noch ein paar Passanten befragt, laesst er uns an einem Mc Donalds raus und erklaert uns, dass wir da sind. Etwas verwirrt steigen wir aus. Irgendwie haette es unsere Freundin erwaehnt, wenn sie in einem Mc Donalds leben wuerde aber nach ueber 1 Stunde rumirren haben wir die Hoffnung einen anderen Fahrer zu finden, der sich eventuell auskennt. Naja, wir nehmen einfach ein anderes Taxi, dass uns heil in 5 Minuten zu Anki bringt. Es geht doch. Hier angekommen ruhen wir uns erst mal aus bevor wir mit Anki und ihrem Vater essen gehen und ein bisschen durch Guayaquil fahren. Morgen erkunden wir die Stadt.

Cuenca die 2te

Cuenca 09. Mai 07

Heute geht es mir nicht so gut. Ich habe aehnlich wie Alice davor etwas Bauchweh und bin ziemlich schwach. An Essen ist nicht wirklich zu denken. Dafuer kann Alice schon einen ganzen Teller Suppe essen! Es geht also bergauf. Wir treffen in einem Cafe zufaellig eine Familie aus England, die wir schon in Banos kennengelernt haben und verabreden uns fuer abends zum Essen im Cafe Eukalyptus. Das Essen ist sehr gut (ich kann leider nur eine Miso Suppe essen) und der Abend doch sehr lustig. Morgen gehts weiter nach Guayaquil zu Anki. Leider haben wir von Cuenca nicht viel gesehen, obwohl es eine sehr schoene Stadt ist. Vom Stadtbild her sicher die schoenste Stadt in Ecuador, die wir gesehen haben.

Dienstag, 8. Mai 2007

Cuenca

Cuenca, Ecuador, 08. Mai 07

Die letzten beiden Tage waren nicht so schoen. Vorgestern (am 6. Mai) sind wir von Banos nach Ambato gefahren und von da aus nach Cuenca. Leider gibt es keine Fahrplaene und so verpassen wir den Bus nach Cuenca um ca. 5 Minuten und muessen auf den naechsten Bus 3 Stunden warten. Die Fahrt ist die Hoelle. Kurve folgt auf Kurve, bergauf und bergab, Schlagloch auf Schlagloch, der Fahrer faehrt als wollte er einen Preis fuers Schnellfahren gewinnen und im Fernseher direkt vor uns laueft die DVD mit allen 5!!! Teilen von "The Transporter". Nicht dass ich was gegen schwachsinnige Aktionfilme habe aber vielleicht nicht bei so einer Busfahrt und nicht 60 cm vor meinem Gesicht (der Fernseher hat auch so ca. 60 cm Durchmesser). Dazu laeuft Salsamusik. Die Fahrt dauert 7 Stunden. Bei Dunkelheit. Ich werde langsam seekrank. Alice wird es richtig schlecht. Um 23:00 Uhr kommen wir in Cuenca an und checken im Hostel ein.

Alice hat den groessten Teil des gestrigen Tages im Bett verbracht um sich von der Busfahrt zu erholen. Abends konnte sie zumindest eine Suppe essen.

Heute geht es ihr schon wieder besser. Da sie immer noch recht schwach ist werden wir heute auch nicht besonders viel machen und die Besichtigung von cuenca auf morgen verschieben.

Von Banos nach Puyo

Banos, Ecuador, 05. Mai 07

Heute waren wir richtig sportlich. Wir haben uns Mountainbikes ausgeliehen und sind von Banos Richtung Puyo gefahren.

Die Strecke fuehrt entlang eines Flusses bei dem es mehrere Wasserfaelle zu sehen gibt. Zum Glueck geht es fast die ganze Strecke bergab. Allerdings haben wir so starken Gegenwind, dass man auch bergab aktiv sein muss. Die erste Herausforderung stellt sich schon nach ein paar Kilometern. Ein Tunnel, ohne Beleuchtung, genau wie unsere Fahrraeder. Da es die letzten 2 Tage geregnet hat, steht im Tunnel Wasser und Matsch. Wir fahren rein und beten, dass die Fahrer hinter uns ausnahmsweise das licht an ihren Autos anmachen, damit sie uns sehen, waehrend wir wie die bekloppten in die Pedale treten. Der Matsch spritzt von unten hoch und wir hoffen nur nicht auszurutschen. Das Auto hinter mir denkt gar nicht dran das Licht anzumachen. Gott vertrauen!!! Aus dem Tunnel rausgekommen, freuen wir uns des Lebens und wischen uns den Schlamm von den Kleidern.


Die weitere Fahrt ist nicht ganz so spektakulaer aber dafuer umso schoener.

Ca. 10 km weiter ist der Weg durch einen Erdrutsch halb verschuettet. Beim Drueberklettern sinke ich 30 cm tief im Schlamm ein. Alice lacht sich kaputt. Meine Schuhe sind nicht wiederzuerkennen.


Wir fahren trotzdem weiter bis nach Rio Verde. Entgegenkommende Radfahrer erzaehlen uns, dass es auf dem Weg weiter nach Puyo einen noch schlimmeren Erdrutsch gegeben hat und die ganze Strasse gesperrt ist. Also bleiben wir in Rio Verde, stellen unsere Raeder ab und wandern zu Ecuadors beruehmtesten Wasserfall. Leider kommt er uns nach Iguazu etwas mickrig vor, obwohl er sehr schoen ist. Weniger schoen ist die Bruecke, von der aus man den besten Blick hat. maximal 5 Personen duerfen drauf und auch sonst ist es nicht das beste fuer meine Hoehenangst.


Trotzdem eine tolle Erfahrung. Nach einer Staerkung im Restaurant machen wir uns auf den Rueckweg. Wir teilen uns einen Pickup von Rio Verde nach Banos mit einem deutsche Paar, das wir schon auf dem Hinweg getroffen haben. Kurz vor Banos haelt der Fahrer an. Die Wolken sind verschwunden und wir haben freie Sicht aiçuf den rauchenden Vulkan.

Sehr beeindruckend und auch ein wenig erschreckend, vor allem wenn man im Hinterkopf hat, dass man im Falle einer Eruption ca. 30 min. hat um das Tal zu verlassen. Und dass, bei lauter Erdrutschen bei jedem bisschen Regen!!! Wird schon gut gehen.

Cotopaxi - da hat man laenger was von!

Banos, Ecuador, 04. Mai 07

Inzwischen sind wir in Banos angekommen. Einem kleinen Staedchen am Fusse des aktiven Vulkans Tuhuara. Ich liege den ganzen Tag krank mit Erkaeltung im Bett. Im Cotopaxi Park habe ich mich boese erkaeltet, wahscheinlich bei der Fahrt auf der Ladeflaeche des Pickup als wir nass geworden sind. Alice geht es ganz gut, muss aber den Tag alleine verbringen, da ich hauptsaechlich schlafe. Abends geht es schon wieder besser. Nach einer ordentlichen Portion Schlaf und Essen erhole ich mich langsam. Morgen machen wir eine Radtour zu verschiedenen Wasserfaellen.

Cotopaxi - oder was alles schief gehen kann!

Latacunga, 02. Mai 07

Heute war mit Abstand der schlechtste Tag unserer Reise bisher. Nach dem Aufstehen (7:30 Uhr) haben wir in unserem Hostel gefruehstuckt. Leider langweiligt sich unsere Wirtin sehr und will sich unbedingt mit Alice und mir unterhalten. Vor allem Alice, die morgens nicht wirklich ansprechbar ist, reagiert etwas gereizt. Danach fahren wir zum Busterminal, um den Bus zum Parque Cotopaxi zu nehmen. Angeblich ist das nicht nur einer der schoensten Naturparks Ecuadors, sondern auch der mit der besten Infrastruktur. Hoehepunkt des Parks ist der fast 5000 Meter hohe Vulkan Cotopaxi, dessen Spitze schneebedeckt ist. Wir sind also gespannt. Die erste Enttaeuschung haben wir schon am Busterminal. Die Tourist Information hat zu. Natuerlich stehen auch keine Oeffnungszeiten dran. Also nehmen wir den Bus zum Park. Obwohl wir den Fahrer drei Mal fragen, ob der Bus direkt zum Eingang des Parks faehrt was der natuerlich jedes Mal bejagt, laesst er uns direkt an der Panamericana raus, 6km vom Eingang entfernt. Ein Hinweisschild weist den Weg zum Park. Eine voellig heruntergekommene Holzhuette beherbergt anscheinend die Information. Die natuerlich geschlossen hat.

Da haetten wir schon wissen muessen, dass das heute hier nichts wird. Wir laufen also los. 6 km sind ja nicht ganz so viel. Die "Strasse" ist eine Ansammlung von Schlagloechern, die von einem Haufen Dreck zusammengehalten werden. Links und rechts ist nichts Interessantes zu sehen. Nach 3 km kommen wir an einen kleinen Bach. Dummerweise gibt es keine Bruecke. Vor Urzeiten gab es hier wohl mal eine, von der allerdings nur noch eine Haelfte steht.

Zwei andere Wanderer, die mit uns bei der Panamericana ausgestiegen sind, waten gerade durch den Bach. Bei 15 Grad Aussentemperatur und einer geschaetzten Wassertemperatur von 8 Grad halten wir das fuer keine gute Idee! Wir beschliessen ein Auto anzuhalten und den Fahrer zu bitten uns ueber den bach zu fahren. Nach ca. 20 Minuten kommt auch tatsaechlich ein Auto. Der Fahrer ist so freundlich und nimmt uns bis zum Eingang mit. Zum Glueck, die letzten 3 km gehen naemlich steil bergauf, wir haetten sicher noch 3 Stunden dafuer gebraucht. Am Eingang geht die Enttaeuschung weiter. Es gibt nichts!!! Keine Toilette, kein Wasser oder was zu Essen, keine Karte des Parks, keine Transportmoeglichkeiten (mit Ausnahme eines Autos, dessen Fahrer uns deutlich macht, dass er heute keine Lust hat zu arbeiten.) Nur ein paar Einheimische, die Kunsthandwerk verkaufen. Da wir aber noch den ganzen Tag wandern wollen, beschliessen wir ausnahmsweise keinen 10 kg schweren Keramiktopf zu kaufen. Ausserdem brauchen wir unser Geld, um jeweils 10 Dollar Eintritt zu zahlen. Dafuer ist der Eintritt fuer das Museum schon drin, das direkt neben dem Restaurant ist. Beides nur 1 1/2 Stunden Fussweg vom Eingang weg, wie uns ein Ranger versichert. Da koennen wir uns angeblich ausruhen und essen und auch Wasser kaufen. Wir trotten also los. Nach ca. 30 min. haben wir die Schnauze voll und halten ein weiteres Auto an. Wir koennen auf der Ladeflaeche des Pickup mitfahren. Nach 10 Min. faengt es an zu regnen.
Wir brauchen ca. 35 min. bis zum Restaurant. Die Strecke ist ca. 9 km lang, fast alles berauf, in ca. 3000 Meter Hoehe!!! Wie das irgendjemand in 1 1/2 Stunden laufen soll ist uns ein Raetsel aber die Ranger fahren auch immer nur mit dem Auto. Angekommen am Restaurant muessen wir leider feststellen, dass es geschlossen hat. Dafuer versichert uns ein Bauarbeiter, dass dies halb so schlimm sei und das Restaurant eventuell morgen oder so wieder auf hat. Die Suedamerikanische Laessigkeit faengt an uns ein klein wenig auf den Wecker zu gehen.

Die gute Nachricht danach ist, dass das Museum tatsaechlich direkt daneben ist, die schlechte: Es wird gerade restauriert. Es gibt nichts zu sehen und auch nichts zu kaufen, Kein Wasser oder Essen. Wir haben noch einen Liter Wasser. Auf die Frage, wo wir denn eventuell andere Menschen oder ein Auto, dass uns zurueck nach unten bringt, finden, meint ein Bauarbeiter, dass nur 10 min Fussweg weiter ein Campingplatz sei, wo wir all das finden werden.
Wir laufen also weiter. Berauf. Es faengt wieder an zu regnen. Wir stellen uns im Wald unter. Bisher haben wir noch nichts gesehen. Nach ca. 40 min. laufen haben wir weder einen Campingplatz erreicht, noch irgendwie sonstwas. 10 minutes my ass!!! Anscheinend haben die hier alle keine Ahnung. Wir halten ein weiteres Auto an, dass auf dem Weg nach oben ist. Der Fahrer kann uns zwar nicht mitnehmen, versichert uns aber, dass er schon heute beim Campingplatz war und da absolut keine Menschenseele ist! Na ganz toll! inzwischen haben wir noch einen halben Liter Wasser und ca. 18 km zurueck zur Panamericana. Wir beschliessen umzukehren, damit wir zumindest bei Tageslicht die Panamericana erreichen. Im ganzen Park gibt es keine Beleuchtung, keine sonstige Einrichtung, nur die Dreckstrasse.

Beim Museum fragen wir die Bauarbeiter, ob sie Wasser haben. Sie verneinen und arbeiten weiter. Anscheinend haben wir nicht spezifisch genug gefragt. Es gibt sehr wohl Wasser beim Museum. Allerdings Bergwasser aus einem Schlauch. Somit hatte der Bauarbeiter recht. Sie haben kein Wasser!!!
Das mit dem Bergwasser erfahren wir erst von einem Schweizer Paerchen, die halbverhungert auf Mountainbikes vom Berg kommen. Deren letzte Hoffung ist das Restaurant, das immer noch geschlossen ist. Wir geben ihnen eines unserer 2 Broetchen. Mehr haben wir leider nicht zu bieten. Zumindest waren sie auf dem Hochplateau und haben den Cotopaxi fuer ca. 2 Sekunden durch die Wolken schimmern sehen. Allerdings haben sie dafuer auch 50 Dollar Tagesmiete fuer die Fahrraeder bezahlt. Wir fuellen unsere Wasserflaschen auf und machen uns auf den Weg zurueck. Zum Glueck nehmen uns nach ca. 2 Stunden wandern ein paar Locals mit zurueck. In einem uralten Toyota Landcruiser, bei dem so ziemlich gar nichts funktioniert, weder Tacho noch sonst was, dafuer sitzen wir zu Zehnt!!! in dem Fuenfsitzer. Irgendwie kommen wir zum Ausgang des Parks. Auf dem Weg begegnen wir dem Paar, das mit uns bei der Panamericana ausgestiegen ist und vor uns durch den Bach gewatet ist. Anscheinend sind sie den ganzen Weg gelaufen. Nach ca. 6 Stunden wandern, sind die immer noch ca. 3 Stunden vom geschlossenen Restaurant entfernt. Es gibt also Leute die es noch schlechter erwischt haben. Vom Eingang aus nimmt uns ein anderer Local mit einem genauso alten Auto mit zur Panamericana.

Beim Bach treffen wir auch die Schweizer wieder, die sich gerade bereit machen durch den bach zu waten. Der Fahrer nimmt sie und die Fahrraeder auch noch mit ueber den Fluss. (Anscheinend gibt es den Bach nur 6 Monate im Jahr in der Winterzeit, deshalb lohnt es sich nicht eine richtige Bruecke zu bauen). Obwohl wir ca. 30 Dollar fuer die Fahrt und den Eintritt ausgegeben haben, nichts gesehen haben, hungrig und muede sind, freuen wir uns einfach nur, dass wir es bis kurz vor Einbruch der Dunkelheit ins Hostel geschafft haben. Nach einer Dusche, etwas zu essen und etwas Schlaf geht es uns wieder besser. Im Nachhinein koennen wir nur allen raten, den Park nur mit einer organisierten Tour zu bereisen. Ansonsten ist es zu Fuss an einem Tag nicht zu schaffen. Bei Bewoelkung sieht man eh fast nichts und ein Handtuch zum Abtrocknen nach der Bachueberquerung ist angebracht. Wasser und Essen sollte man auch zur Genuege mitbringen, nur fuer den Fall, dass mal wieder alles zu hat. Wir haben zumindest unsere Lektion gelernt.Wenn das der Park mit der besten Infrastruktur Ecuadors ist (d.h. eine strassenaehnliche Aneinanderreihung von Schlagloechern), dann wollen wir die anderen Parks nicht unbedingt besuchen!!!